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TSV sorgt für Paukenschlag

Erste Hürde zum Aufstieg in 2. Bundesliga TSV sorgt für Paukenschlag

Der TSV Dresden ist im Kampf um den Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga weiter im Rennen. Gegen den BC Offenburg gewannen die Dresdner am Sonnabend vor heimischem Publikum die erste Begegnung 5:3. Nur 24 Stunden später konnten sie gestern im 620 Kilometer entfernten Offenburg schon früh jubeln.

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Anja Hübner

Quelle: Foto: Steffen Manig

Dresden. Der TSV Dresden ist im Kampf um den Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga weiter im Rennen. Gegen den BC Offenburg gewannen die Dresdner am Sonnabend vor heimischem Publikum die erste Begegnung 5:3. Nur 24 Stunden später konnten sie gestern im 620 Kilometer entfernten Offenburg schon früh jubeln, denn bereits bei einer 4:2-Führung war der Gesamtsieg in beiden Begegnungen in Sack und Tüten. Am Ende reichte den Dresdnern ein 4:4. „Das ist der bisher größte Erfolg in unserer Vereinsgeschichte. Die Mannschaft hatte zwar auch im Vorjahr schon nicht nur diese Relegation erreicht und stand in der zweiten Runde, in die wir aber durch den Verzicht des ersten Gegners VfB Friedrichshafen kampflos gekommen waren. Nun haben wir erstmals ein solches Aufstiegsspiel gewonnen, und darauf kann die Truppe echt riesig stolz sein“, zeigte sich auch der langjährige TSV-Badminton-Chef Holger Wolf nach „vollbrachter Tat“ überwältigt.

Vor erfreulich großer Zuschauerkulisse, die das TSV-Team lautstark unterstützte, legten die Dresdner im der Sporthalle des Vitzthum-Gymnasiums den Grundstein für den Gesamtsieg, auch wenn das 5:3 noch kein Ruhepolster bedeutete. Wie in den meisten Punktspielen waren die Damen die sichersten TSV-Punktebringerinnen. Die 23-jährige Anja Hübner, die es in den Drittliga-Punktspielen auf eine überragende 8:2-Bilanz in den Einzeln gebracht hatte, machte es diesmal aber bei ihrem 21:15, 20:22, 21:10-Sieg gegen Paloma Wich spannend. „Auch kämpferisch hat Anja wieder eine überzeugende Leistung geboten“, lobte Wolf. Anja Hübner gewann auch das Damen-Doppel zusammen mit Daniela Wolf, die gemeinsam mit Marcel Bachmann das Mixed erfolgreich beendete. Bachmann punktete dazu noch im Herren-Doppel mit Till Borsdorf. Einen ganz wichtigen Punkt holte Alexander Schröder. Der mit 21 Jahren jüngste TSV-Spieler entschied nach drei hartumkämpften Sätzen als einziger TSV-Spieler das Herren-Einzel für sich.

Zum Feiern blieb nicht lange Zeit, denn schnell nach dem letzten Ballwechsel trat die TSV-Mannschaft die weite Reise nach Offenburg an. Durchaus mit einem gesunden Selbstvertrauen, aber auch mit der Gewissheit, dass mit dem Heim-5:3 noch nichts entschieden ist. Vor allem war klar, dass die Offenburger bei der Besetzung der beiden Damen gegenüber ihrem Auftritt in Dresden noch Verstärkungen in der Hinterhand haben. So kam es dann auch. Doch davon ließen sich die Dresdner Spielerinnen nicht beeindrucken. Anja Hübner gewann erneut das Damen-Einzel und das Duo Hübner/Wolf war im Damen-Doppel erfolgreich. Dazu siegten wie am Vortag auch Alexander Schröder im Herren-Einzel und das Duo Bachmann/Borsdorf im Herren-Doppel. Damit waren die beiden letzten Spiele, die an die Gastgeber gingen, nur noch für die Statistik von Bedeutung und eine sehr glückliche TSV-Mannschaft begab sich auf die Heimreise . Auch der nächste Gegner in Runde zwei der Zweitliga-Relegation steht fest: Am 18. und 19. März trifft der TSV auf keinen Geringeren als Regionalliga-Meister TV Marktheidenfeld. Gegen den haben die Dresdner ihre beiden „regulären“ Spiele in dieser Saison 3:5 und 2:6 verloren, sind also wieder der Außenseiter.

Von Rolf Becker

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