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TSV Dresden nimmt zweiten Aufstiegsanlauf

Badminton TSV Dresden nimmt zweiten Aufstiegsanlauf

Allein die Tatsache, dass der TSV Dresden zum zweiten Mal die Qualifikation für die Relegationsrunde zum Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga geschafft hat, stellt einen Riesenerfolg dar. Am Wochenende geht es nun los.

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Quelle: dpa

Dresden. Allein die Tatsache, dass der TSV Dresden zum zweiten Mal die Qualifikation für die Relegationsrunde zum Aufstieg in die 2. Badminton-Bundesliga geschafft hat, stellt einen Riesenerfolg dar. Den Dresdnern reichte dafür wie schon im Vorjahr ein dritter Platz in der Ost-Staffel der Regionalliga Südost hinter den beiden fränkischen Teams TV Marktheidenfeld und TV Würzburg-Unterdürrbach. Am Wochenende geht es nun los. Erster TSV-Gegner ist der BC Offenburg, der in der Staffel Süd der Regionalliga Südost den zweiten Platz belegt hat. Für die erste Partie haben die Dresdner am Sonnabend ab 11 Uhr in der Halle des Vitzthum-Gymasiums (Paradiesstraße) Heimvorteil, schon am Sonntag findet ab 11.30 Uhr im 620 Kilometer entfernten Offenburg das Rückspiel statt. Damit ist auch gesagt, dass das Vorhaben Aufstieg in die 2. Bundesliga mit riesigen Strapazen verbunden ist.

Ungeachtet dessen bringt TSV-Spieler Marcel Bachmann die Meinung der gesamten Mannschaft zum Ausdruck, dass sie sich „auf diese Spiele riesig freut. Natürlich wissen wir, dass wir die Außenseiter sind, aber wir werden alles daran setzen, dass wir Dresden und Sachsen würdig vertreten. Wir hoffen natürlich, dass wir von unseren Fans stark unterstützt werden. Auf jeden Fall lohnt es sich, in die Halle zu kommen.“ Der 30-jährige Bachmann, der in dieser Saison alle Regionalligaspiele bestritt und dabei auf die sehr gute Bilanz von 16 Siegen bei nur acht Niederlagen kam, verweist zudem darauf, dass die Begegnung noch einen ganz besonderen Reiz hat: „Es ist zum ersten Mal, dass wir auf eine Mannschaft aus Baden-Württemberg treffen.“

Nach Lage der Dinge kann der TSV die beiden Aufstiegsspiele in bester Besetzung bestreiten. Auch die 23-jährige Anja Hübner mit einer Gesamtbilanz von 15:5, darunter 8:2 in den Einzeln, die bei der jüngsten 3:5-Niederlage gegen DHfK Leipzig fehlte, ist wieder mit dabei. Natürlich auch die 28-jährige Daniela Wolf, die mit 19:5 sogar von allen TSV-Spielerinnen und -Spielern in dieser Drittligasaison am erfolgreichsten war. Unter den Zuschauern werden sich sicher auch Aktive vom zweiten Dresdner Drittligisten SG Gittersee sein, der bekanntlich noch stark um den Klassenerhalt bangen muss und der nach jetzigen Stand der Dinge in die Relegation mit den beiden Meistern von Bayern-Nord und Sachsen muss. Doch sollte nach Abschluss der Aufstiegsrelegation eine Mannschaft aus der Ost-Staffel den Sprung nach oben geschafft haben, ganz gleich, ob das Marktheidenfeld, Würzburg oder der TSV ist, dann hat sich das Thema Abstieg für Gittersee mit einem Schlag erledigt. Denn dann entfällt die Relegation. Nicht nur die Meister von Sachsen und Bayern-Nord steigen direkt auf, auch Gittersee bleibt in der Regionalliga.

Rolf Becker

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