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TC Blau-Weiß feiert überzeugenden Auftaktsieg

Tennis TC Blau-Weiß feiert überzeugenden Auftaktsieg

Die Dresdner Drittliga-Tennis-Damen sind mit einem klaren 8:1-Erfolg in die neue Regionalliga-Saison gestartet. Dem Team aus Straubing ließen sie im Waldpark keine Chance.

Emily Welker gewann im Einzel gegen die Ungarin Henrieta Habler mit 6:4 und 7:5.

Quelle: Steffen Manig

Dresden. Die Drittliga-Damen von Blau-Weiß Blasewitz starteten am Sonntag auf der Anlage im Waldpark mit einem überzeugenden 8:1-Sieg gegen Rot-Weiß Straubing in die Punktspielsaison 2016 in der Tennis-Regionalliga Südost. Erst als der Sieg bei einer 5:0-Führung schon hundertprozentig unter Dach und Fach war, „gönnten“ sie den Gästen aus Bayern wenigstens den Ehrenpunkt. Da es sich um das klarste Ergebnis an diesem Auftaktspieltag handelt, übernahmen die Dresdnerinnen als erste die Tabellenführung. „Wir überbewerten diesen Erfolg nicht, denn wir wissen, dass wir es in dieser Saison bestimmt noch mit stärker besetzten Mannschaften zu tun bekommen. Aber der klare Sieg stärkt das Selbstvertrauen der Truppe“, unterstreicht der Blau-Weiß-Teammanager Sven Grosse die Bedeutung dieses Auftakterfolgs.

In sehr guter Form stellte sich vor allem das Spitzentrio vor. Die 21-jährige Rumänin Irina-Maria Bara ließ der ein Jahr älteren Ina Kaufinger, die zu den Top 100 der deutschen Rangliste zählt, beim 6:1, 6:2 nicht die Spur einer Chance. Die 22-jährige Armenierin Ani Amiraghyan quält sich seit einigen Tagen mit einer Erkältung herum, doch auch ihr 6:1, 6:3-Sieg gegen die 18-jährige Ungarin Lili Fekete kam nie in Gefahr. Ihre Extraklasse unterstrich erneut das Blasewitzer Urgestein Zuzana Zalabska. Die inzwischen 30-jährige Tschechin spielt bereits die elfte Saison in Folge für das Team im Waldpark und verurteilte ihre ebenfalls sehr erfahrene Gegnerin Bettina Meusel beim 6:0, 6:0 zur (Tennis-)Höchststrafe. Deutlich schwerer tat sich Nikola Hiorakova. Die zweite Tschechin im gestrigen Blasewitzer Aufgebot brauchte zum hauchdünnen 3:6, 6:4, 10:8-Sieg den als Match-Tiebraek ausgespielten dritten Satz.

Der fünfte Einzelpunkt kam auf das Konto der 15-jährigen Nachwuchshoffnung Emily Welker, die beim 6:4, 7:5-Erfolg gegen die Ungarin Henrieta Habler eine stabile Leistung bot. Da fiel die klare 1:6, 3:6-Niederlage von Marlene Herrmann gegen die 16-jährige Evelyn Schmidt nicht entscheidend ins Gewicht. Nur für die 18-jährige sächsische Hallenmeisterin, die in den Abiturprüfungen steckt, stellt dies eine weitere bittere Enttäuschung dar. In den sämtlich gewonnenen Doppeln kam mit der 16-jährigen Lina Lächler noch eine weitere Blasewitzer Nachwuchshoffnung an der Seite von Irina Maria Bara zum Einsatz und auch Marlene Herrmann konnte mit Zuzana Zalabska noch einen Punkt zum Sieg beisteuern.

Von Rolf Becker

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