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Sven Dörendahl gibt Traineramt beim VC ab

Volleyball Sven Dörendahl gibt Traineramt beim VC ab

Wenn sich Volleyball-Drittligist VC Dresden am Sonnabend (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Zirndorf aus dieser Saison verabschiedet, wird Sven Dörendahl zum letzten Mal an der Seitenlinie stehen. Der 42-jährige gebürtige Berliner hat seinen Rücktritt vom Traineramt verkündet.

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Sven Dörendahl

Quelle: Archiv

Dresden. Wenn sich Volleyball-Drittligist VC Dresden am Sonnabend (20 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den TSV Zirndorf aus dieser Saison verabschiedet, wird Sven Dörendahl zum letzten Mal an der Seitenlinie stehen. Der 42-jährige gebürtige Berliner hat seinen Rücktritt vom Traineramt verkündet. Wir sprachen mit dem ehemaligen Profi, der 1993 mit Berlin deutscher Meister war, über die Gründe und seine Zukunft.

Frage: Was hat Sie bewogen, den Trainerjob jetzt an den Nagel zu hängen?

Dörendahl: Das sind zwei Aspekte. Zum einen private, zum anderen sportliche. Ich bin jetzt seit 2009 in Dresden und es gab eigentlich nie ganz ruhige Zeiten. Alles war immer aufregend und turbulent. Deshalb brauche ich jetzt einfach eine Verschnaufpause, weil ich von den letzten Jahren ein wenig ausgebrannt und müde im Kopf bin. Die zweite Sache ist, dass sich Trainer und Mannschaft inzwischen in- und auswendig kennen. Manche Dinge nerven zum Teil dann irgendwann gegenseitig. Es nutzt sich vieles mit der Zeit ab, das ist normal. Deshalb braucht man frischen Wind.

Werden Sie sich ganz zurückziehen?

Nein, natürlich nicht. Ich bleibe dem VC als Sportdirektor und Vorstandsmitglied erhalten. Und ich werde auch einmal wöchentlich noch als Trainer aktiv sein und im individuellen Bereich kleinere Gruppen trainieren.

Sie waren beim VC erst als Spieler, dann als Spielertrainer und Trainer aktiv. Was waren für Sie in dieser Zeit die Highlights und Tiefpunkte?

Die Highlights waren auf jeden Fall der Aufstieg in die 1. Bundesliga 2012 und ein Jahr später, als wir in den Pre-Playoffs gegen Spergau vorzeitig den Klassenerhalt perfekt gemacht haben. Das Schlimmste und der absolute Tiefpunkt war natürlich Ende 2014 der Lizenzentzug.

Jetzt haben Sie als Trainer mit Ihrer Mannschaft sportlich wieder einen Aufstieg geschafft. Werden wir das Team in der nächsten Saison tatsächlich in der 2. Bundesliga sehen?

Vollzug kann ich noch nicht vermelden. Doch wir sind auf einem guten Weg. Ich denke, es sieht gut aus, dass wir den Aufstieg auch wirtschaftlich hinbekommen.

Welches sind ihre wichtigsten Aufgaben als Sportdirektor?

Ich kümmere mich vorrangig um unsere erste und zweite Mannschaft und habe natürlich auch ein Auge auf die Entwicklung unseres Nachwuchses.

Wird die Mannschaft zusammenbleiben oder gibt es Veränderungen?

Natürlich wird es einige Veränderungen geben. Verabschiedet werden nach unserem letzten Spiel auf jeden Fall Hannes Müller und Eric Grosche. Über weitere Personalien kann ich derzeit noch nichts sagen.

Schließen Sie eine Trainertätigkeit in der Zukunft aus?

Nein, keinesfalls. Was in zwei oder drei Jahren sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Doch im Moment will ich mich erst einmal mehr um mein berufliches und privates Leben kümmern und auch selbst wieder Sport treiben, zum Beispiel joggen gehen.

Interview: Astrid Hofmann

Von ah

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