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Stuttgart – Dresden: Spannendes Duell der Pokalfinalisten

Volleyball Stuttgart – Dresden: Spannendes Duell der Pokalfinalisten

Kaum waren die DSC-Volleyballerinnen am Donnerstag aus Istanbul zurückgekehrt, musste die Tasche schon wieder gepackt werden. Gestern ging die Reise nach Schwaben, wo diesen Sonnabend das nächste „Kracher-Spiel“ in der Bundesliga auf die Waibl-Schützlinge wartet.

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Der Stuttgarter Block aus Caroline Jarmoc und Kaja Grobelna stand gut. Dennoch waren die DSC-Volleyballerinnen um Gina Mancuso im Hinspiel daheim mit 3:1 siegreich.

Quelle: Foto: Archiv

Dresden. Kaum waren die DSC-Volleyballerinnen am Donnerstag aus Istanbul zurückgekehrt, musste die Tasche schon wieder gepackt werden. Gestern ging die Reise nach Schwaben, wo diesen Sonnabend das nächste „Kracher-Spiel“ in der Bundesliga auf die Waibl-Schützlinge wartet. Wenn der deutsche Meister beim Vizemeister gastiert, ist ohnehin für Spannung gesorgt, doch diesmal liegt in dieser Partie bei Allianz MTV Stuttgart noch viel mehr Brisanz. Denn in vier Wochen stehen sich beide Teams in der SAP-Arena von Mannheim im Pokalfinale gegenüber.

Egal, wie die heutige Generalprobe heute auch ausgehen mag, Rückschlüsse auf den Pokal-Hit sind darauf sicher noch nicht zu ziehen. Denn sowohl der DSC als auch der Konkurrent haben bis dahin national und international einige schwere Aufgaben zu bewältigen. Während der DSC in der Champions League gegen das Star-Ensemble von Dynamo Moskau gefordert ist, treffen die Stuttgarterinnen in der Challenge Round des CEV-Cups auf das mindestens genauso hochkarätig besetzte Team von Dynamo Krasnodar.

Natürlich wollen sich beide Teams keine Blöße geben und als Sieger das Parkett verlassen. Spitzenreiter Dresden möchte die gute Ausgangsposition für die Play-offs verteidigen. Die Stuttgarterinnen, die in der Bundesliga in dieser Saison ein paar Federn lassen mussten und „nur“ auf Rang sechs liegen, wollen Boden gutmachen. DSC-Trainer Alexander Waibl weiß, welche harte Nuss sein Team in der SCHARRena zu knacken hat: „Stuttgart hat auch in diesem Jahr eine sehr gute Mannschaft, da brauchen wir eine Top-Leistung, um sie zu bezwingen“, sagt er vor dem Duell in seiner alten Heimat.

Zwar musste der Vizemeister in dieser Saison den Ausfall von Angreiferin Renata Sandor, die sich in der Champions League im Heimspiel gegen Dynamo Kasan einen Kreuzbandriss zuzog, verkraften, dennoch ist der Kader glänzend besetzt. Mit Femke Stoltenborg steht eine der beiden niederländischen Nationalmannschafts-Zuspielerinnen im Aufgebot. Dazu verfügt der Vizemeister mit der Belgierin Kaja Grobelna und der Holländerin Deborah van Daehlen über zwei ausgezeichnete Diagonalangreiferinnen. Auch auf den Außenpositionen und auf der Mitte sind die Gastgeberinnen ausgeglichen besetzt und mit Lisa Thomsen wurde auf der Libero-Position noch einmal nachgelegt.

„Natürlich wollen wir gewinnen und wir wissen, dass wir das auch drauf haben“, lässt Alexander Waibl keinen Zweifel am Vorhaben, die drei Punkte
aus Stuttgart zu entführen. Er gibt aber auch zu: „Durch die Reise nach Istan-­
bul blieb uns nicht so viel Zeit, uns in-
tensiv auf den Gegner vorzubereiten.“ Das Hinspiel hatten die Elbestädterinnen mit 3:1 für sich entschieden. Verzichten muss der DSC-Trainer weiterhin auf Angreiferin Lisa Izquierdo (Knieverletzung).

Von Astrid Hofmann

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