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Steher-Meister will in Heidenau siegen

Radsport Steher-Meister will in Heidenau siegen

Eine im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibende Rundenhatz mit hochkarätigen Rennfahrern steht am morgigen Sonnabend der Radrennbahn Heidenau bevor. Um 15 Uhr gibt der SSV Heidenau den Startschuss für den internationalen Sommerpreis der Steher.

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Der deutsche Steher-Meister Stefan Schäfer hinter Schrittmacher Peter Bäuerlein will morgen erstmals auf dem Beton-Oval in Heidenau triumphieren.

Quelle: Daniel Förster

Heidenau. Eine im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibende Rundenhatz mit hochkarätigen Rennfahrern steht am morgigen Sonnabend der Radrennbahn Heidenau bevor. Um 15 Uhr gibt der SSV Heidenau den Startschuss für den internationalen Sommerpreis der Steher. Vor den insgesamt drei Läufen über 15 Kilometer (60 Runden), 20 Kilometer (80 Runden) und 25 Kilometer (100 Runden) steht die spannende Frage: Wird der amtierende Deutscher Meister und Vize-Europameister von 2014, Stefan Schäfer, diesmal auch auf der Bahn in Heidenau triumphieren? „Im Vorjahr hat den Cottbuser der italienische Meister Manuel Cazzaro abgekocht“, sagt der sportliche Leiter Wilfried Kluge.

Der 30-jährige Schäfer ist ein versierter Bahn- und Straßenrennfahrer, widmet sich aber erst seit 2014 dem Stehersport und feiert mit dem Nürnberger Schrittmacher Peter Bäuerlein immer wieder Erfolge. Bislang stand das Gespann in Heidenau zwar immer auf dem Treppchen, jedoch noch nie ganz oben. Bei zwei Rennen wurde das Duo jeweils Zweiter (Sommerpreis der Steher 2015 und 10. Derny-Championat von Deutschland 2014) sowie einmal Dritter (Sommerpreis der Steher 2014). Vielleicht klappt es diesmal. Die Fans würde es sicherlich freuen.

Sieben Gespanne – Radsportler im Windschatten von Schrittmachern auf ihren Motorrädern – sind heiß auf den Pokal der Ostsächsischen Sparkasse Dresden – so zum Beispiel Lokalmatador Steffen Kaiser (29, SSV Heidenau) hinter Udo Becker (Heidenau). Aber auch der tschechische Meister Richard Faltus (39) im Windschatten des Heidenauers René Kluge sowie ein Niederländer wollen in das Geschehen auf der Heidenauer Bahn eingreifen. Bevor es in den Läufen zur Sache geht, liefern sich die Radsportler ein 1000-Meter-Zeitfahren. Das Ergebnis bestimmt die Startreihenfolge. In den Pausen, während sich die Radsportler von den Strapazen erholen, dürfen sich die Zuschauer auf Unterhaltung und Artistik freuen. Außerdem will der Radsportnachwuchs des SSV Heidenau sein Können zeigen.

Von Daniel Förster

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