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Stawczynski und Barthel überzeugen bei der EM in London

Wasserspringen Stawczynski und Barthel überzeugen bei der EM in London

Die beiden DSC-Wasserspringer Louisa Stawczynski und Timo Barthel haben sich bei der Europameisterschaft in London in starker Verfassung präsentiert. Die 19-jährige Sportgymnasiastin überzeugte vom Einmeterbrett mit einem sehr guten sechsten Platz. Barthel erreichte im Mixed-Synchronspringen vom Dreimeterbrett mit Christina Wassen den vierten Platz.

Timo Barthel und seine drei Jahre jüngere Partnerin Christina Wassen verpassten EM-Bronze nur knapp.

Quelle: EPA

Lodon/Dresden. Die beiden DSC-Wasserspringer Louisa Stawczynski und Timo Barthel haben sich bei der Europameisterschaft in London in starker Verfassung präsentiert. Die 19-jährige Sportgymnasiastin überzeugte vom Einmeterbrett mit einem sehr guten sechsten Platz. Im Vorkampf hatte der Schützling von Boris Rozenberg Platz elf belegt, im Finale der besten Zwölf steigerte sich die Dresdnerin noch einmal deutlich und erreichte in der nicht-olympischen Disziplin mit 263,90 Punkten einen sehr guten Wert. Sie sprang ihre Serie konstant durch und bewies gerade am Schluss auch Nervenstärke. „Der Finaleinzug war mein Ziel. Deshalb bin ich jetzt sehr zufrieden“, sagte Stawczynski, die bei der EM vor einem Jahr in Rostock noch Platz 16 belegt hatte. Bei den Europaspielen von Baku gewann sie 2015 vom Einmeterbrett immerhin schon Silber. Den Titel von London sicherte sich die Italienerin Tania Cagnotto, die ihr 18. EM-Gold feierte.

Auch Timo Barthel bot eine sehr gute Vorstellung. Zwar reichte es für den 20-Jährigen und seine drei Jahre jüngere Partnerin Christina Wassen bei der EM-Premiere im Mixed-Synchronspringen vom Dreimeterbrett nicht zu einer Medaille, aber mit nur 14 Punkten Rückstand zu Bronze belegte das Duo einen starken vierten Platz. Barthels Heimtrainer Christoph Bohm freute sich: „Die beiden haben ihr Ding super gemacht. Natürlich reichten sie an die besten drei Paare in punkto Schwierigkeit noch nicht heran.“ Der Titel ging an den britischen Wassersprungstar Tom Daley und Grace Reid.

Im gestrigen Vorkampf vom Dreimeterbrett der Männer qualifizierte sich DSC-Springer Martin Wolfram als Neunter ebenso für das Finale am späten Abend (nach Redaktionsschluss dieser Zeitung) wie der Berliner Patrick Hausding, der als Dritter den Endkampf erreichte. Für Hausding war es ein Mammut-Tag, denn zum Abschluss des Abends stand er mit seinem DSC-Partner Sascha Klein im Finale des Synchron-Wettbewerbs vom Turm, wo das Duo seinen Titel verteidigen wollte. ah

Von Astrid Hofmann

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