Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
Start der Pre-Playoffs: Bei den Eislöwen sprießen wieder die Bärte

Start der Pre-Playoffs: Bei den Eislöwen sprießen wieder die Bärte

Wenn bei den Eishockey-Spielern die Bärte sprießen, beginnt die wichtigste Zeit des Jahres. Dieses Ritual ist wohl ebenso alt wie es Playoffs gibt. Meist lassen sich die Cracks noch einiges mehr einfallen, doch das wird natürlich nicht vor Beginn des ersten Spiels verraten.

Voriger Artikel
Mannschaftsweltmeisterschaften der Schach-Senioren in Dresden: Deutsche Damen sichern sich den Titel
Nächster Artikel
Dynamo hofft auf neuen Rekord: Großaspach macht die Hütte voll

Carsten Gosdeck freut sich auf die Pre-Playoffs gegen Riessersee.

Quelle: Dehli-News / Frank Dehlis

So wollte auch Carsten Gosdeck einen Tag vor dem Start in die Pre-Playoffs gegen den SC Riessersee nicht aus dem "Nähkästchen" plaudern, meinte nur schmunzelnd: "Man wird ja sehen." Auf jeden Fall bestätigte der Stürmer der Dresdner Eislöwen, dass alle im Team schon dem ersten Spiel heute Abend (20 Uhr) in Garmisch entgegenfiebern: "Es ist eine super Stimmung in der Mannschaft. Jeder freut sich auf diese Zeit, schließlich arbeitet man die ganze Saison genau daraufhin", betont der gebürtige Kölner, der kommenden Donnerstag seinen 36. Geburtstag feiert. Die Feierlichkeiten verschiebt er gern, denn er geht fest davon aus, "dass wir kommende Woche noch nicht Ferien machen werden".

Der erfahrene Crack hat selbst 2008 ein kurzes Gastspiel im Trikot von Riessersee gegeben. Auf jeden Fall hofft Gosdeck, dass ganz viele Eislöwen-Fans mit nach Bayern reisen und die Partie heute Abend zu einem "Heimspiel" für die Dresdner machen. Gosdeck weiß, dass die Aufgabe beim Tabellensiebenten keinesfalls ein Spaziergang wird: "Sie spielen schnelles, schnörkelloses Eishockey. Doch darauf werden wir uns einstellen und wenn auch wir unsere Tugenden in die Waagschale werfen, können wir dort bestehen", ist er überzeugt.

Trainer Thomas Popiesch sieht das ähnlich: "Natürlich ist der Druck bei einer so kleinen Serie, wo nur zwei Siege zum Weiterkommen reichen, enorm groß." Immerhin blieben die Schützlinge von Maurizio Mansi, der das Team nach dem Weggang von Toni Krinner übernahm, in den letzten zehn Spielen nur einmal ohne Punkte. Insgesamt zeigt sich der Coach zuversichtlich: "Es wird schwer, aber wir haben uns gut vorbereitet und das Tempo im Training hochgehalten." Allerdings muss der 49-Jährige auf zwei wichtige Leistungsträger verzichten. Joni Tuominen plagt sich mit einer schweren Grippe und bei Sami Kaartinen traten wieder Schmerzen in der Hand auf, deshalb musste sich der Finne gestern noch einmal einen Spezialisten vorstellen. Dafür rückt der wiedergenesene Jakub Langhammer ins Team.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.03.2015

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr