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Starkregen setzte Kabinen von Dynamo Dresden im Glücksgas-Stadion unter Wasser

Starkregen setzte Kabinen von Dynamo Dresden im Glücksgas-Stadion unter Wasser

Erst die Eishalle, jetzt das Stadion - wieder haben heftige Regenfälle und offenkundige Konstruktionsmängel am Bau für Schäden in einem Prestigeobjekt unter den Dresdner Sportstätten gesorgt.

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Bei Starkregen fließt das Wasser vor dem Stadion schlecht ab und läuft in den Innenraum.

Quelle: Dehl.

Dresden . Dresden (DNN/JOL). Erst die Eishalle, jetzt das Stadion - wieder haben heftige Regenfälle und offenkundige Konstruktionsmängel am Bau für Schäden in einem Prestigeobjekt unter den Dresdner Sportstätten gesorgt. Wie erst jetzt bekannt wurde, sind nach Starkregen am vergangenen Donnerstagabend große Mengen Regenwasser durch die südliche Stadioneinfahrt an der Lennéstraße in den Stadioninnenraum und von dort in den Kabinentrakt gelaufen. Vor der Haupttribüne stand das Nass knöchelhoch, in den Kabinen immerhin noch fünf bis sechs Zentimeter, erklärte Stadionmanager Hans-Jörg Otto auf DNN-Anfrage.

"Es war soviel Wasser, dass es die Gullys auf der Straße nicht mehr aufnehmen konnten. Dann hat es sich den Weg des geringsten Widerstandes gesucht und der führt leider zu uns rein", ärgerte sich Otto. Was ihn besonders sorgt, ist, dass das Malheur nicht zum ersten Mal passierte: "Wir hatten das vor zwei Wochen schon mal heftig, aber so schlimm wie jetzt war es noch nie." Er kündigte an, einen Gutachter zu bestellen, der die für Abhilfe notwendigen Maßnahmen abschätzen soll. Otto hält es für denkbar, dass die Stadt ihr Abwassersystem auf der Straße breiter machen muss. "Und wenn wir etwas tun müssen, dann werden wir das auch tun - ich habe wenig Lust, bei jedem Regentropfen auf dem Heimweg abzubiegen und nachzugucken", so Otto. Den Schaden annähernd beziffern konnte er noch nicht: "Das werden die nächsten Wochen zeigen, wohin das Wasser überall gelaufen ist."

Im Moment dröhnen in den Räumen Bautrockner, in der Mixed-Zone beginnt dennoch die Farbe an den Wänden abzublättern. Die Kabinen sind aber benutzbar. "Es riecht nur noch ein wenig", erklärte ein Dynamo-Profi. Bisher hat der Verein noch keinen Antrag auf Mietminderung gestellt. Der Verein wird das Thema bei der anstehenden Neuverhandlung der Stadionnutzungsverträge aber sicher ansprechen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2012

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