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Starker Poté rettet Dynamo Dresden einen Punkt gegen Eintracht Braunschweig

Starker Poté rettet Dynamo Dresden einen Punkt gegen Eintracht Braunschweig

689 quälende Minuten musste Mickael Poté auf seinen persönlichen Befreiungsschlag warten. Doch am Samstag war es dann soweit: Als der Franzose im Duell gegen Eintracht Braunschweig mit einem tollen Rückfallzieher das 1:0 markierte und am Ende Dynamo Dresden das 2:2 (1:1) rettete, fiel ihm ein Stein vom Herzen.

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Poté trifft per Fallrückzieher gegen Braunschweig zum 1:0.

Quelle: dpa

„Das erste Tor war vielleicht eines der schönsten meiner Karriere, aber das Wichtigste ist, dass ich helfen konnte, den Punkt zu retten", sagte der 27-Jährige, der nach der Partie von den Fans mit Jubelgesängen und einem Extra-Applaus bis in den Kabinengang begleitet wurde.

Poté hatte die Schwarz-Gelben vor 27.576 Zuschauern in Führung gebracht (22. Minute), ehe Braunschweig durch die Treffer von Damir Vrancic (33.) und Dominik Kumbela (65.) mit 2:1 in Front ging. In der 73. Minute setzte Poté dann mit seinem elften Saisontor den Schlusspunkt zum gerechten Remis. „Ich habe nie daran gezweifelt, dass ich wieder treffen werde. Ich hatte in den Spielen zuvor einfach keine Gelegenheiten, aber ich bin deshalb nicht nervös geworden", erklärte Poté. Der Torjäger zog nun in der internen Liste mit Sturmpartner Zlatko Dedic gleich.

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Braunschweigs Ermin Bicakcic liegt nach dem Spiel am Boden.

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Dynamo-Coach Ralf Loose stellte sein Team nach dem Sieg in Aachen auf zwei Positionen um. Für Maik Kegel lief wieder der zuletzt gesperrte Robert Koch auf. Da Kapitän Cristian Fiel in der Woche eine Erkältung plagte, durfte für ihn Giannis Papadopoulos von Beginn an spielen.

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Cidimar und Dynamo, das passte nicht. Der bei den Dresdnern chancenlose Stürmer ging schon zur Winterpause wieder.

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In den ersten Minuten hatten die Dresdner einige Mühe mit den aggressiv und einem hohen Tempo agierenden Braunschweigern. So brachte schon in der vierten Minute ein Distanzschuss von Norman Theuerkauf Dresdens Schlussmann Benjamin Kirsten in Bedrängnis. Nach einer Viertelstunde fanden die Hausherren aber besser in die hitzig geführte Partie. So hatte Koch die erste Chance, doch sein Heber landete auf der Latte (19.). Nur drei Minuten erzielte Poté mit einem Fallrückzieher ein wahres Traumtor und brachte Dresden in Front. Der Vorsprung hielt jedoch nicht allzu lang. Denn mit einer sehenswerten Einzelaktion glich Vrancic (33.) aus.

In der zweiten Hälfte verflachte die Partie zunächst. Aus dem Nichts kam Braunschweig zum Führungstreffer. Der starke Vrancic flankte in den Strafraum, wo Kumbela zum Kopfball hochsprang und Kirsten überwand. Dresden ließ sich davon aber nicht beeindrucken und glich erneut durch den nun befreit aufspielenden Poté aus. Danach drückte Dynamo noch auf den Siegtreffer, der aber nicht mehr gelang.

Von Tina Hofmann, dpa

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