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Starke Blasewitzer: Andrej Martin meldet sich zurück

Starke Blasewitzer: Andrej Martin meldet sich zurück

Wie geht es den Tennis-Assen von Blau-Weiß Blasewitz, die in diesem Jahr zum zweiten Mal nach 2007 in der Vereinsgeschichte um Punkte in der 2. Bundesliga kämpfen? Ausgerechnet um die wichtige Nummer eins Andrej Martin war es in letzter Zeit sehr ruhig geworden.

Der 24-jährige Slowake hatte sich Mitte März beim ATP-Turnier der 1000-er Serie in Miami eine Verletzung zugezogen. Deshalb konnte er Anfangt April auch nicht im Daviscup-Team seines Landes eingesetzt werden. Die Slowaken bezwangen in Bratislava den favorisierten Nachbarn Österreich mit 4:1 und qualifizierten sich damit für die Relegationsspiele für die Weltgruppe der besten 16 Nationen. Doch in dieser Woche meldet sich Martin zurück. Im italienischen Vercelli bestreitet der Blasewitzer ein mit 42500 Euro Preisgeld dotiertes ATP-Turnier der Challenger-Serie und bekommt es in der in der Provinz Piemont gelegenen Stadt gleich mit einem ganz dicken Brocken zu tun. Sein Erstrundengegner Pablo Cuevas aus Uruguay gehörte über viele Jahre zu den Top 100 der Welt, kann als beste Platzierung sogar die Nummer 45 vorweisen. Eine Verletzung warf den 28-Jährigen weit zurück, doch nun klettert er Schritt für Schritt wieder nach oben. In der gestern von der ATP veröffentlichten Weltrangliste nimmt er den 156. Platz ein und hat damit Andrej Martin sogar überflügelt. Der Blasewitzer ist "nur" noch die Nummer 162 und rutschte damit gegenüber der Vorwoche gleich um 23 Plätze ab. Seine beste Platzierung nahm Martin am 16. September 2013 mit dem 119. Rang ein. Dorthin will er so schnell wie möglich wieder zurück.

Ulazimir Ignatik, die neue Nummer zwei der Blasewitzer, war in diesem Jahr schon sehr erfolgreich. Der 23-jährige Weißrusse, der bereits seit fünf Jahren eine feste Größe des Daviscup-Teams seines Landes ist, stand in den letzten Wochen bei ITF-Future-Turnieren nicht weniger als sieben Mal im Endspiel. Davon beendete er in Stuttgart, Zagreb und Vrsar (Kroatien) drei als Sieger. In der Weltrangliste ist er die Nummer 254 und verbesserte sich damit gegenüber dem Jahresbeginn 2014, wo der Neu-Blasewitzer den 316. Platz einnahm, deutlich. Mit Adam Pavlasek konnte auch ein weiterer neu zum Team aus dem Waldpark gekommener Spieler 2014 schon einen Turniersieg feiern. Der 19-jährige Tscheche siegte beim Future im italienischen Santa Margherita Di Pula und ließ dabei wesentlich höher eingestufte Kontrahenten hinter sich. Sein 25-jähriger tschechischer Landsmann Michal Schmid, der bereits seit 2012 zum festen Stamm der Blasewitzer zählt, stand im Februar bei einem Future-Turnier in Moskau im Endspiel. Der ein Jahr jüngere Michal Konecny, der im Vorjahr erheblichen Anteil am Blasewitzer Aufstieg in die 2. Bundesliga hatte, stand letzte Woche im griechischen Heraklon bei einem Turnier der Future-Serie im Viertelfinale. Der neu hinzu gekommene 27-jährige Tscheche Marek Michalicka, der 2013 noch für den Blasewitzer Regionalliga-Rivalen Hainsacker spielte, kann als beste Platzierungen in diesem Jahr zwei Halbfinal-Teilnahmen vorweisen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.04.2014

Rolf Becker

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