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Staffeleinteilung verärgert den HC Elbflorenz

Handball Staffeleinteilung verärgert den HC Elbflorenz

Die nächste Handball-Saison wirft ihre Schatten voraus. Am Wochenende veröffentlichte die Spielkommission der 3. Liga die Einteilung der vier Staffeln mit insgesamt 64 Mannschaften. Die Planer um Spielleiter Michael Kulus und Männersprecher Matthias Kohlstrung hätten dabei weitestgehend dem Wunsch der Vereine Rechnung getragen.

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Dresden. Die nächste Handball-Saison wirft ihre Schatten voraus. Am Wochenende veröffentlichte die Spielkommission der 3. Liga die Einteilung der vier Staffeln mit insgesamt 64 Mannschaften. Die Planer um Spielleiter Michael Kulus und Männersprecher Matthias Kohlstrung hätten dabei weitestgehend dem Wunsch der Vereine Rechnung getragen, bestimmte Lokalderbys zu erhalten. Auch die Gesamt-Fahrtkilometer würden, so die Aussage, mit dieser Staffeleinteilung gegenüber dem Vorjahr deutlich gesenkt werden. Das mag wohl auf die Staffeln im Süden und Westen zutreffen, doch beim Blick auf die sogenannte Ost-Staffel, zu der auch der HC Elbflorenz gehört, stellen sich doch einige Fragen. So geht es für die Dresdner weder zum SV Anhalt Bernburg oder der zweiten Vertretung vom SC Magdeburg und auch nicht nach Potsdam, Werder oder Oranienburg. Diese Mannschaften sind alle der Staffel Nord zugeordnet. Dafür düsen die Sachsen gleich fünfmal in den Großraum Hannover – zum HSV Hannover, zu Zweitliga-Absteiger Springe, den Teams von Hildesheim, Großburgwedel und Burgdorf.

Torsten Schulz, Teammanager vom HC Elbflorenz, hat dafür kein Verständnis: „Im Prinzip ist diese Einteilung eine Frechheit. Vor zwei Jahren gab es schon einmal einen Aufstand der Teams aus Hessen und dem Norden rund um Hannover. Offensichtlich hat man jetzt eine Konsens-Entscheidung für diese Regionen getroffen, um sie zu beruhigen. Mit einer Ost-Staffel hat das aber nichts mehr zu tun.“ Mit dem Duell gegen den LVB Leipzig wird es für Elbflorenz nur noch ein einziges Ost-Derby geben, ganz abgesehen von den Fahrtkilometern, die die Dresdner zurückzulegen haben. So wird das Team rund 9200 Kilometer zurückzulegen haben – so viele wie kein anderes Team in den vier Staffeln. Schon der den Elbestädtern noch am nächsten kommende Verein hat 2000 Kilometer weniger zu absolvieren. Einen Fahrtkostenausgleich unter allen Vereinen lehnten vor zwei Jahren zwei Drittel der Drittliga-Klubs ab. „Wir müssen es so nehmen, wie es ist, können es nicht ändern“, weiß auch Torsten Schulz, der auf eine weitere Konsequenz dieser Einteilung hinweist: „Unsere Staffel wird in der kommenden Spielzeit noch viel ausgeglichener sein als in der vergangenen. Ich denke, wir sind auf Augenhöhe mit Springe und Großwallstadt, aber auch Groß-Bieberau und Hildesheim gehören mit zu den Favoriten. Und die Dresdner dürfen sich auch gleich auf ein hammerhartes Auftaktprogramm „freuen“. So gastieren sie am 3./4. September in Springe, empfangen am 10. September Rodgau Nieder-Roden in heimischer Halle und reisen anschließend nach Großwallstadt.

Inzwischen hat auch schon der neue Trainer Christian Pöhler seine Arbeit mit dem Team aufgenommen. Offiziell wird er bei einer Pressekonferenz in der kommenden Woche vorgestellt. Bei seinem bisherigen Arbeitgeber Anhalt Bernburg ist man gerade etwas verschnupft, weil der Coach mit Spielmacher Arseniy Buschmann (23) und Rechtsaußen Robin Hoffmann wohl zwei seiner bisherigen Schützlinge mit an die Elbe bringen will. Während es bei Buschmann sicher keine Probleme gibt und der aus dem russischen Smolensk stammende Athlet auch in Bernburg verabschiedet wurde, hat Hoffmann laut Aussage von Enrico Nefe, dem sportlichen Leiter von Bernburg noch einen Vertrag bei den Anhaltinern bis 2018. Den hat der 20-Jährige aber vor drei Wochen aber gekündigt. Bisher haben sich allerdings beide Spieler nicht dazu geäußert, wohin sie ihr Weg führt. Insider gehen aber davon aus, dass sie ihrem bisherigen Trainer folgen.

TV Gelnhausen, TSV Burgdorf II, Eintracht Hildesheim, TV Groß-Umstadt, MSG Groß-Bieberau/Modau, HSG Rodgau/Nieder-Roden, HSG Hanau, TV Großwallstadt, HSC Bad Neustadt, HSC 2000 Coburg II, HF Springe, TV Kirchzell, SG LVB Leipzig, HC Elbflorenz, HSV Hannover, TS Großburgwedel.

Von Astrid Hofmann

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