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Stadtoberliga: Meister Zschachwitz steigt nicht auf - Cossebaude profitiert

Stadtoberliga: Meister Zschachwitz steigt nicht auf - Cossebaude profitiert

Die Stadtoberliga-Saison 2012/2013 ist vorbei. Die Entscheidungen über Stadtmeistertitel, Auf- und Absteiger standen allerdings schon vor dem letzten Spieltag fest.

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Daniel Dittmann vom Stadtmeister Zschachwitz (r.) schlägt den Ball vor Dirk Berger von den Sportfreunden weg.

Quelle: Sebastian Schubert

Blau-Weiß Zschachwitz sicherte sich souverän den Titel. Vom ersten Spieltag an lagen die Blau-Weißen an der Tabellenspitze und gaben diese nie wieder ab. Umso kurioser sicher der frühzeitig bekanntgegebene Verzicht auf einen Aufstieg in die Bezirksliga.

Die Gründe für den Verzicht auf die Bezirksliga sind finanzieller Natur. Zwar ist der Kader der Zschachwitzer mit Spielern wie Daniel Dittmann, Otto Winkler, Rüdiger Huster, Marcel Courtois de Hurbal oder Tom Winter namentlich sehr stark besetzt, doch gleichzeitig ist die Spieleranzahl eher überschaubar. "Wir benötigen schon noch Verstärkungen, doch da spielte der Vorstand nicht mit", erklärt Trainer Jürgen Fischer. Hinzu kommen die höheren Kosten für Schiedsrichter sowie die Anfahrtswege zu den Lausitzer Mannschaften.

Damit wird der TSV Cossebaude als Zweitplatzierter den Weg in die Bezirksliga Ost antreten. Die Freude der Spieler über diesen Erfolg war riesig. Mit einem 7:0 düpierte der TSV in der vergangenen Woche im direkten Duell um den Aufstieg Widersacher Rotation - der Aufstieg war damit perfekt. Rotation schien in den letzten Spielen das große Nervenflattern bekommen zu haben. Als Konsequenz trat Trainer Andreas Frenzel am Sonnabend nach dem 5:3 gegen Helios zurück. "Meiner Meinung nach wird hier zu wenig für die erste Mannschaft getan", sagte Frenzel. Mit Helios und der zweiten Vertretung des Radebeuler BC standen die beiden Absteiger in die Stadtliga A auch schon vorzeitig fest. Bei Helios hofft man, das die Truppe weitestgehend zusammen bleibt, um vielleicht den sofortigen Aufstieg im kommenden Jahr feiern zu können. Der RBC II steht vor großen Problemen, ein Rückzug der Mannschaft aus dem Spielbetrieb ist nicht ausgeschlossen.

Mit 26 Treffern sicherte sich Riko Klausnitzer von Turbine Dresden die Torjäger-Kanone. Tom Winter aus Zschachwitz wurde mit 22 Toren Zweiter, gefolgt von Felix Röthig (Sportfreunde Nord) und Falko Fischer (Zschachwitz) mit jeweils 20 Toren. Röthig lag lange Zeit gemeinsam mit Klausnitzer an der Spitze dieser Wertung, musste aber auf Grund einer schweren Verletzung einige Spiele vor Saisonende dem Kampf aufgeben. Aufsteiger aus der Stadtliga A werden Goppeln, Loschwitz und Weixdorf II sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.06.2013

Jens Jahn

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