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Stadt Dresden ermöglicht zur Fußball-EM Public Viewing am Elbufer

Stadt Dresden ermöglicht zur Fußball-EM Public Viewing am Elbufer

Im Streit zwischen Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) und der PAN GmbH als möglichem Veranstalter für das so genannte Public Viewing am Elbufer zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine hat Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) ein Machtwort gesprochen.

Die Stadt gibt mehr Zuschuss als ursprünglich geplant. Damit findet das öffentliche, kostenlose Fußball gucken statt.

Auf einer 43 Quadratmeter großen LED-Leinwand werden die Veranstalter der Filmnächte am Elbufer nun die Spiele der Fußball-EM zeigen. Doch beinahe wäre dieses Projekt am Geld gescheitert. Denn damit die Dresdner keinen Eintritt zahlen müssen, wollte die Stadt dem Veranstalter zunächst maximal mit 25 000 Euro unter die Arme greifen. "Zu wenig" und "zu risikoreich" befand jedoch die PAN GmbH. Geschäftsführer Jörg Polenz soll sogar den vierfachen Betrag gefordert haben, um bei schlechtem Wetter und Besucherausfall abgesichert zu sein. So weit wollte die Stadtspitze nun nicht mitgehen. Doch nach Angaben von Lehmann zahlt die Stadt jetzt zwischen 30 000 und 40 000 Euro. Motto: Je weiter die deutsche Mannschaft kommt, desto geringer wird der städtische Betrag durch die Zahl der Zuschauer.

Die Stadiongesellschaft, die sich ursprünglich ebenfalls beworben hatte (DNN berichteten), zog die Bewerbung zurück. Um ein Public Viewing im Glücksgas-Stadion wirtschaftlich darstellen zu können, hätte es weitaus größere Zuschüsse geben müssen. Dann hat es noch zwei Bewerber für den Dresdner Altmarkt gegeben. Doch auch diese Option sei ausgeschieden, weil der Altmarkt nicht die ganze EM über frei sei, hieß es.

Hyundai als Hauptsponsor der Uefa freut sich ebenfalls. Denn Interesse hat der Autobauer nur für das Elbufer bekundet, nicht aber für das Stadion. Somit erhält auch der Favorit von Sportstättenchef Sven Mania den Zuschlag. Damit könne man das Stadtimage prägen, hatte Mania im Vorfeld gesagt. "Und es besteht natürlich die Hoffnung, dass Touristen die positiven Bilder mitnehmen." Wie zur WM 2010, als Moderator Günther Jauch und Trainer Jürgen Klopp mit ihren RTL-Live-Übertragungen bundesweit für positive Resonanz gesorgt haben. rare

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.04.2012

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