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Ssuschke-Voigt steht vor Comeback beim DSC

Ssuschke-Voigt steht vor Comeback beim DSC

Sportlich gibt es von den DSC-Volleyballerinnen nach dem 3:2-Sieg (20:25, 23:25, 25:22, 25:13, 15:12) bei den VolleyStars Thüringen sicher eine Menge zu berichten.

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In der deutschen Auswahl eine feste Größe: Corina Ssuschke-Voigt bei einem Angriffsschlag im EM-Match gegen die Türkei im letzten September, links Gözde Sonsirma Kirdar.

Quelle: Friso Gentsch, dpa

Doch die größere Schlagzeile liefert der deutsche Vizemeister abseits des Parketts. Die Dresdner stehen vor einer spektakulären Verpflichtung. Die 248-malige deutsche Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt steht vor ihrem Comeback beim DSC. Die 30-jährige Mittelblockerin hatte zuletzt einen nur bis Dezember befristeten Vertrag beim französischen Meister RC Cannes, ist derzeit vereinslos. Die DSC-Verantwortlichen wollten die Personalie gestern noch nicht bestätigen, Vorstandschef Jörg Dittrich sagte auf Nachfrage nur: "Kein Kommentar."

Ein Dementi ist dies freilich nicht. Sollte Corina Ssuschke-Voigt tatsächlich in die Bundesliga und zu ihrem Ex-Verein zurückkehren, wäre das eine Sensation. Die gebürtige Chemnitzerin, die wie ihre Dresdner Nationalmannschaftsgefährtinnen Christiane Fürst und Heike Beier ihre Ausbildung am Dresdner Bundesstützpunkt erhielt und von 2001 bis 2008 für den DSC schmetterte, gehört seit Jahren zum Stammsechser der deutschen Auswahl. Erst im vergangenen Jahr sorgte das Team mit dem Gewinn von EM-Silber in Berlin für ein kleines Sommermärchen und für große Euphorie. Wie die meisten anderen Nationalspielerinnen verdiente Ssuschke-Voigt aber seit ihrem Weggang aus Dresden 2008 ihre Brötchen im Ausland. Zuerst ein Jahr im italienischen Cesena, dann feierte sie in zwei Spielzeiten mit dem tschechischen Erstligisten Prostejov mehrere Titel, holte 2012 auch mit Sopot in Polen Meisterschafts-Gold. Danach zog es sie nach Aserbaidschan, wo sie 2012/13 für Lok Baku am Netz stand. In der deutschen Auswahl hatte "Curry" schon 2003 ihre Einstand gegeben, aber erst unter der Leitung von Giovanni Guidetti avancierte sie seit 2006 zum Stammkader und Leistungsträger. Vielleicht will der DSC auch mit ihrer Hilfe in diesem Jahr nach drei Vizemeisterschaften in Serie die Meisterschale wieder einmal an die Elbe holen.

Auf sicherem Playoff-Kurs sind die DSC-Damen bereits. Trotz personeller Probleme landeten sie am Sonnabend in Erfurt ihren zehnten Saisonsieg. Dabei hatten sie schon mit 0:2 nach Sätzen zurückgelegen. Doch sie bewiesen Moral und wendeten mit einer grandiosen Aufholjagd das Blatt zu ihren Gunsten. Nachdem Katharina Schwabe (Gehirnerschütterung) ausfiel, musste Trainer Alexander Waibl seinen Annahmeriegel umstellen. "Das brauchte etwas Zeit, zumal die Suhler Mannschaft sehr druckvoll aufgeschlagen hat. Außerdem haben wir selbst nicht so viel Wirkung mit unserem Service erzielt, leisteten uns zahlreiche Aufschlagfehler", bekannte der Coach.

Doch dann stabilisierte sich der Tabellenzweite. "Wir haben sicherer angenommen und die Block-Feldabwehr verbessert, damit dann unseren Rhythmus gefunden", so Waibl, der Mitte des dritten Satzes für die nach einer Weisheitszahn-OP angeschlagene Lisa Izquierdo die Weißrussin Kristina Mikhailenko ins Spiel brachte. "Sie machte ihre Sache gut", lobte Waibl. Und einmal mehr erwies sich Rebecca Perry als erfolgreichste Scorerin. Die Amerikanerin hämmerte den Gegnerinnen die Bälle nur so um die Ohren, kam auf stolze 30 Zähler. Bereits am Mittwoch steht die nächste Heimpartie gegen Potsdam auf dem Plan. Vielleicht schon mit Corina Ssuschke-Voigt?

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.01.2014

Astrid Hofmann

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