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Springermetting: Publikum treibt Lokalmatador Matthias Haverney in ungeahnte Höhe

Springermetting: Publikum treibt Lokalmatador Matthias Haverney in ungeahnte Höhe

Nach dem dritten Platz im Hochsprung-Wettkampf beim 8. Internationalen Springermeeting war Lokalmatador Matthias Haverney vom Dresdner SC selbst von seinem guten Abschneiden überrascht.

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Mihai Donisan, Sergej Mudrow und Matthias Haverney (v.l.) durften am Freitagabend aufs Siegerpodest.

Quelle: soccerfoto.de

Der deutsche Vizemeister hatte in der Margon-Arena am späten Freitagabend 2,26 Meter übersprungen. "Ich hatte zuvor mit einer Höhe von 2,18 oder 2,22 Metern gerechnet. Durch den Weltklasse-Fanclub war das möglich", berichtete Haverney. Unter frenetischem Jubel seiner Anhänger in der mit 1810 Zuschauern gut besetzten Halle stellte der Schützling von Trainer Jörg Elbe damit seine persönliche Hallen-Bestleistung aus dem Vorjahr ein.

Im späteren Saisonverlauf könnte sogar noch mehr gehen. "Ich bin körperlich noch nicht voll da gewesen", bilanzierte Haverney nach dem Meeting, bei dem er sogar die geforderte Höhe für die diesjährige Hallen-Europameisterschaft übersprang, die vom 1. bis 3. März im schwedischen Göteborg stattfinden wird. "Matthias hat damit erstmals die Norm für einen internationalen Wettkampf erfüllt - sein größter Erfolg, den man auch durchaus als perfekten Saisonstart bezeichnen kann", zollt ihm sein Dresdner Vereinskamerad Raul Spank Respekt.

Spank, amtierender deutscher Hallenmeister im Hochsprung mit persönlicher Hallen-Bestleistung von 2,32 Metern, musste bei seinem Heimwettkampf nach wie vor verletzt zuschauen. "Ich wäre schon liebend gern mitgesprungen, aber mir fehlen noch gefühlte drei Monate Training, damit ich auch so hoch komme", sagte Spank, der wegen einer vor drei Monaten erlittenen Reizung im rechten Knie die komplette Hallensaison auslässt. Das Dresdner Hallenmeeting 2012 konnte er mit 2,26 Metern noch für sich entscheiden.

Der diesjährige Wettkampf war spannend und in dem gut besetzten Starterfeld stärker als im vergangenen Jahr, musste auch Spank erkennen, der mit seinem Tipp auf einen Sieg von Sergej Mudrow Recht behalten sollte. Mudrow übersprang als einziger Teilnehmer 2,29 Meter. Der EM-Vierte aus Russland nahm sogar den Meeting-Rekord von 2,32 ins Visier, scheiterte aber dreimal. Für Mudrow war es der erste Wettkampf in dieser Saison und auch angesichts der Anreisewirren eine beachtliche Leistung. Wegen des Flughafenstreiks in Düsseldorf musste sich der Russe in der Nacht vorm Wettkampf erst nach Dortmund durchschlagen, wo er um 3 Uhr in den Zug nach Dresden stieg und erst gegen 11 Uhr in Dresden eintraf. Den zweiten Rang belegte der Rumäne Mihai Donisan, der wie Haverney 2,26 Meter meisterte, aber zuvor weniger Versuche gebraucht hatte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.01.2013

Stefan Schramm

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