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Springermeeting in Dresden: Strutz springt, Spank ist nur Zuschauer

Springermeeting in Dresden: Strutz springt, Spank ist nur Zuschauer

 Dresden. Bereits zum achten Mal treffen sich am 25. Januar 2013 in der Margon-Arena Top-Athleten aus der ganzen Welt beim Internationalen Dresdner Springermeeting.

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Stammgast in Dresden: Vizeweltmeisterin Martina Strutz.

Das hochkarätig besetzte Feld im Stabhochsprung der Frauen wird von der Vizeweltmeisterin und Olympia-Fünften Martin Strutz (Neubrandenburg) angeführt. Die 31-Jährige gehört in Elbflorenz zu den Dauergästen und belegte beim Meeting im Januar dieses Jahres den zweiten Platz hinter Jirina Ptachnikova. Mit der tschechischen Europameisterin und Titelverteidigerin steht Athletenmanager Dieter Albertus derzeit noch in Verhandlungen. Eine Anwärterin auf die 500 Euro Siegprämie ist aber auch die kubanische Olympia-Zweite von London, Yarisley Silva, die eine Bestleistung von 4,75 Metern zu Buche stehen hat. Mit der Schwedin Malin Dahlström hat sich eine weitere WM-Teilnehmerin und 4,50-Meter-Springerin angesagt.

Im Hochsprung der Männer müssen die Leichtathletik-Fans diesmal auf Titelverteidiger und Lokalmatador Raúl Spank verzichten. Nachdem der 24-Jährige die Olympia-Teilnahme wegen eines Achillessehneneinrisses verpasste, befindet er sich jetzt wieder im Aufbautraining. Weil er sich ganz auf die WM im kommenden Sommer in Moskau konzentrieren will, lässt der deutsche Hallenmeister die Wintersaison komplett aus. "Er hat uns aber angeboten, sich dennoch beim Heim-Meeting zu engagieren", freut sich Organisationschef René Albertus.

Zugpferd im Hochsprung ist derzeit der italienische WM-Teilnehmer Silvano Chasani, der immerhin auf eine Bestmarke von 2,31 Metern verweisen kann. Mit dem EM-Achten Mihai Donisan wird erstmals ein Rumäne beim Meeting vertreten sein. "Bisher konnten wir Sportler aus 32 Ländern bei uns begrüßen, darunter waren vier Weltmeister. Vielleicht kommt diesmal ein weiterer dazu. Die Verhandlungen mit weiteren Top-Startern laufen", betont Manager Dieter Albertus.

Dabei war es wie immer nicht leicht, das Gesamtbudget von 30 000 Euro auf die Beine zu stellen. "Wir hatten dabei Höhen und Tiefen. Zwei Sponsoren sind leider abgesprungen, dafür zum Glück neue hinzugekommen. Auch wenn wir vielleicht auf ein paar Euro mehr gehofft haben, kommen wir mit unserem Etat über die Runden", so René Albertus, der erläutert, dass allein die vorgeschriebenen Dopingkontrollen an diesem Abend mit rund 1000 Euro zu Buche schlagen. Deshalb hoffen die Veranstalter, die Olympiasieger Gerd Wessig als Ehrengast eingeladen haben, auf einen neuen Zuschauerrekord. Die bisherige Bestmarke wurde in diesem Jahr mit 1800 erreicht. "Wir wollen endlich einmal die 2000-er Marke knacken", meint René Albertus.

Tickets zu 10 Euro und 8 Euro (ermäßigt) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.springermeeting-dresden.de. An der Abendkasse sind die Eintrittskarten dann um je drei Euro teurer.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 05.12.2012

Astrid Hofmann

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