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Springergala in 50-jähriger Halle: Dresdner Wasserspringer zeigen ihr Können

Springergala in 50-jähriger Halle: Dresdner Wasserspringer zeigen ihr Können

Wasserspringer-Weltklasse, Rückblicke in die Vergangenheit und ordentlich Klamauk – das war die Mischung, mit der die Sportler des DSC am Freitag und Sonnabend bei ihrer jährlichen Springergala das Publikum begeistert haben.

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Seit 50 Jahren trainieren die Dresdner Wasserspringer in der Halle am Freiberger Platz, und ebenso lange veranstalten sie jährlich ihre Springergala.

Quelle: Tanja Tröger

Jeweils rund 200 Zuschauer sahen die Darbietungen.

Diesmal drehte sich die Show um den 50. Geburtstag der Sprunghalle am Freiberger Platz, der in diesem Jahr gefeiert werden konnte. Die Organisatoren kombinierten Fotos von den Bauarbeiten mit historischen Lehrfilmen, Sprüngen und Musik von anno dazumal. Natürlich wurden auch jene Dresdner Wasserspringer gewürdigt, die mit ihren Erfolgen Anfang der 1960er Jahre erheblich dazu beitrugen, dass die neue Trainingsstätte überhaupt gebaut wurde. Bis zur Eröffnung der Halle am Freiberger Platz 1964 trainierten die Athleten – hier sei vor allem Ingrid Krämer-Gulbin genannt – im Arnhold-Freibad und in einer Halle an der Marienallee, in der es nur 1-, 3- und 5-Meter-Bretter gab. In den kalten Monaten mussten sie für das 10-Meter-Training extra nach Rostock fahren.

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Eindrücke von der Springergala 2014.

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Aber auch das Heute kam bei der Springergala nicht zu kurz: Während die medaillendekorierten Athleten, unter ihnen Europameisterin Tina Punzel und Junioren-Europameister Martin Wolfram, ihre technisch ausgefeilten Sprünge zeigten, demonstrierten die Jüngeren, wie sie trainieren und was sie dabei schon alles gelernt haben. Während die „Froschkinder“ mit ihren vier, fünf Jahren zur Sicherheit noch einen Schwimmgürtel um den Bauch tragen, hüpfen die Grundschüler schon mutig vom Beckenrand ins Wasser. Die Viert- bis Siebtklässler schließlich wirbeln bereits mit atemberaubenden Salti und Schrauben durch die Luft.

Wasserschlacht mit den "wilden Springern"

Der Höhepunkt jeder Springergala kommt am Ende: die „wilden Springer“, die sich kostümiert und in allerlei verrückten Varianten ins 4,50 Meter tiefe Edelstahlbecken stürzen. Eine Viertelstunde Toben, Albern, wahnwitzige Sprünge und viele mächtige Wasserfontänen – da bleibt kaum ein Zuschauer in der ersten Reihe trocken, trotz Müllsäcken auf den Knien.

Am Samstagabend hat der DSC noch zu einem Ehemaligen-Treffen geladen, zu dem rund 75 Springergrößen wie Europa- und DDR-Meister Lothar Matthes, die Europameisterinnen Sylvia Fiedler und Annett Gamm sowie Steffen Traue und Michael Kühne erwartet werden. „Das ist schon ein ganzes Stück Sportgeschichte, das da zusammenkommt“, schätzt DSC-Trainer Rainer Punzel ein.

Der Termin für die nächste Springergala steht übrigens bereits fest: Sie wird am 27. und 28. November 2015 stattfinden.

ttr

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