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Sprengung gibt Signal für Baubeginn

Neue Handball-Halle Sprengung gibt Signal für Baubeginn

Als am Mittwoch 11 Uhr der alte Schornstein gegenüber der Yenidze krachend zu Boden fiel, war das ein erstes sichtbares Zeichen für den Baustart der neuen Handball-Arena des HC Elbflorenz.

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Der schornstein neben dem Steyer-Stadion ist weg.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Als am Mittwoch 11 Uhr der alte Schornstein gegenüber der Yenidze krachend zu Boden fiel, war das ein erstes sichtbares Zeichen für den Baustart der neuen Handball-Arena des HC Elbflorenz. Die Sprengmeister Manfred Küchler und Christoph Oswald von der Firma Sprengtechnik Pirna hatten an sechs Stellen der 30 Meter hohen Esse des alten Heizhauses insgesamt 400 Gramm Sprengstoff angebracht.

Hunderte Schaulustige beobachteten, wie der Schornstein wie geplant zur richtigen Seite umfiel und am Boden zerschellte. „Das war gar nicht so spektakulär, wie man es vielleicht erwartet hätte“, meinte Investor Uwe Saegeling, der 15 Millionen Euro aus seinem Privatvermögen in das Bauvorhaben steckt. Der Medizintechnik-Unternehmer aus Heidenau, der als Präsident und Mäzen des HC Elbflorenz die Fäden beim Drittligisten in der Hand hält, freut sich, dass es jetzt weiter vorangeht: „Der Fall des Schornsteins war das erste deutliche Zeichen für den Bau, aber wir haben schon einige Arbeiten hinter uns. Jetzt wird als nächstes die alte Kegelhalle abgerissen und je nachdem, wie schnell wir die weiteren Baugenehmigungen haben, beginnen wir mit den Tiefbauarbeiten. Und dann hoffen wir natürlich auf einen milden Winter“, so der Unternehmer. Im Jahr 2017 soll die Arena, die 3000 Zuschauern Platz bieten wird, fertig sein.

In dieser Woche plagten Saegeling allerdings Sorgen an der sportlichen Front. Nach der bitteren Niederlage gegen Aufsteiger Gelnhausen gab es viele Gespräche mit Trainer Peter Pysall und den Spielern. „Natürlich haben wir uns mit dem Ziel Aufstieg selbst immensen Druck auferlegt. Doch ich erwarte, dass die Profis mit diesem Druck umgehen können und dass die Mannschaft am Sonnabend bei Mitkonkurrent Hüttenberg eine Reaktion zeigt. Ich bin aber optimistisch, dass wir dort einen großen Schritt nach vorn machen, denn sonst wären wir ja schon auf fremde Hilfe angewiesen, um unser Vorhaben umzusetzen“, weiß der 58-Jährige.

ah

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