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Sportbürgermeister: Gebühren für Dresdner Sportstätten bleiben doch stabil

Sportbürgermeister: Gebühren für Dresdner Sportstätten bleiben doch stabil

Die Gebühren für die Nutzung der städtischen Sportstätten bleiben stabil. Das erklärte Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) auf Anfrage der DNN. Hatte Lehmann unlängst noch laut über eine Erhöhung der Nutzungsentgelte nachgedacht und sich harsche Kritik von Sportpolitikern und -vereinen zugezogen, so sagte er jetzt unmissverständlich: "Es gibt derzeit keine konkreten Überlegungen, dieses und wohl auch nächstes Jahr die Gebühren anzuheben.

" Der Sportbürgermeister gab allerdings zu bedenken, dass die Gebühren letztmals vor sieben Jahren erhöht wurden.

"Unsere Kosten und Betriebsaufwendungen steigen regelmäßig, grundsätzlich müssten wir schon darüber reden, wie wir das kompensieren können." Der Eigenbetrieb Sportstätten steckt in den tiefroten Zahlen und plant für das kommende Jahr mit einem Verlust von 7,12 Millionen Euro. 21,5 Millionen Euro Einnahmen stehen demnach 28,64 Millionen Ausgaben entgegen. Auch wenn in diesen Zahlen alle städtischen Zuschüsse an den Eigenbetrieb als Minus erfasst seien, gebe es durchaus Bedarf, die Einnahmen zu erhöhen, so Lehmann.

Erster Ansprechpartner sei der Kreissportbund Dresden (KSB), die Stadt werde das Gespräch mit der Dachorganisation für die rund 380 Dresdner Sportvereine suchen, kündigte Lehmann an. "Wir sollten uns an einen Tisch setzen und grundsätzlich darüber sprechen."

KSB-Hauptgeschäftsführer Robert Baumgarten sprach gegenüber DNN von einer "ordentlichen und guten Aussage" des Sportbürgermeisters. "Die Vereine sind auf stabile Gebühren angewiesen." Der KSB sei grundsätzlich zu den angekündigten Gesprächen bereit und habe durchaus auch Vorstellungen längst nicht nur zur Frage der Gebühren. "Man müsste sich sicher auch über den Zustand der Sportstätten austauschen." Sollten die Gebühren erhöht werden, sei auch darüber zu diskutieren, wie die entsprechende Satzung ausgestaltet wird und wie die Mehreinnahmen verwendet werden. "Im Moment sind wir aber erst mal froh über die Aussage der Stadt, dass alles so bleiben soll wie es ist", so Robert Baumgarten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.10.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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