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Sponsorensuche: VC-Dresden-Geschäftsführer drohen mit Ausstieg

Sponsorensuche: VC-Dresden-Geschäftsführer drohen mit Ausstieg

Zwei Jahre haben sich die Volleyballer des VC Dresden jetzt in der 1. Bundesliga behauptet. Allerdings in der abgelaufenen Saison sportlich mehr schlecht als recht.

Finanziell standen die Elbestädter ebenfalls kurz vor dem Abgrund. Eine Insolvenz konnte Anfang des Jahres gerade noch abgewendet werden. Jetzt stellen die beiden Geschäftsführer Jan Pretscheck und Matthias Broda das Projekt VC erneut auf den Prüfstand, haben sich und potenziellen Sponsoren des Vereins ein Ultimatum bis kommenden Montag gesetzt.

"Wenn wir bis dahin nicht fünfzig Prozent unseres geplanten Etats durch unterschriebene Sponsorenverträge untersetzt haben, dann stehen wir beide für dieses Projekt nicht mehr zur Verfügung", so Matthias Broda. Man sei mit fünf Großsponsoren im Gespräch, brauche auf jeden Fall drei Unterschriften, um bei der Gesellschafterversammlung am Montag einen Finanzplan für die kommende Saison zu verabschieden, wie Broda erläutert. "In der vergangenen Saison hatten wir ein Budget von 300 000 Euro. Das würden wir auch wieder zusammen bekommen. Das reicht aber bei weitem nicht aus, denn wir müssen jetzt den nächsten Schritt gehen, um eine höhere sportliche Qualität zu erreichen und damit auch mehr Zuschauer in die Halle zu locken", betont auch Pretscheck, der gestern zugab: "Mit jetzigem Stand würden wir gegen das Projekt entscheiden."

Dabei erhoffen sich die beiden Geschäftsführer noch einmal einen Schub durch eine Sponsorenveranstaltung morgen Abend, zu der sich auch der Geschäftsführer der Deutschen Volleyball-Liga (DVL), Klaus-Peter Jung, angesagt hat. "Wir finden inzwischen mehr Gehör bei der DVL als noch vor einem Jahr", so Jan Pretscheck.

Dass die DVL großes Interesse an einem Fortbestand des Dresdner Männervolleyballs in der Eliteliga hat, liegt auf der Hand. Schließlich mangelt es nach der Pleite von Bottrop, dem Rückzug von Moers und auch der unklaren Situation von Haching derzeit an Erstligisten. Eine ganze Sportart steckt in der Krise.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.03.2014

Astrid Hofmann

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