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Sieg zum Jahresbeginn: DSC-Volleyballerinnen kommen schwer in die Gänge

Sieg zum Jahresbeginn: DSC-Volleyballerinnen kommen schwer in die Gänge

Trotz eines Fehlstartes mit dem verlorenen ersten Satz sind die Volleyballerinnen des Dresdner SC erfolgreich ins neue Jahr gestartet. Das Team von Trainer Alexander Waibl setzte sich am Mittwochabend vor 1217 Zuschauern bei VT Aurubis Hamburg mit 3:1 (19:25, 25:12, 25:19,25:17) durch.

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Rebecca Perry vom DSC schmettert den Ball mit Wucht an Hamburgs Jennifer Pettke vorbei.

Quelle: Gerd Krause

Gegen den Tabellenletzten feierte die Mannschaft damit den achten Saisonsieg.

Entscheidenden Anteil daran hatte die überragende Dresdner Angreiferin Rebecca Perry, die unglaubliche 29 Punkte zum Sieg ihrer Mannschaft beisteuerte und am Ende verdient zur wertvollsten Spielerin der Partie ausgezeichnet wurde. Die US-Amerikanerin überzeugte mit einer Angriffsquote von 58 Prozent. Hinter ihr sammelte Lisa Izquierdo mit 16 Zählern die meisten Punkte.

"Ich bin absolut zufrieden mit dem Sieg. Wir haben im ersten Satz etwas sorglos agiert und in der Abwehr viele Situationen weggelassen. Das hat sich aber während des Spiels gebessert", war Waibl zufrieden.

Mit dem Erfolg besiegten die Dresdnerinnen ihren "Hamburg-Fluch", denn seit dem Jahr 2007 war in der Liga im hohen Norden kein Sieg mehr gelungen. Zur Belohnung gab es auf der Rückfahrt im Bus die nachträgliche Weihnachtsbescherung, da Myrthe Schoot und Kristina Mikhailenko noch vor dem Fest zur WM-Qualifikation reisen mussten.

Im ersten Spiel des neuen Jahres stotterte der Motor des Waibl-Teams anfänglich. Die eigene Annahme bereitete in den ersten Minuten der Begegnung mehr Probleme als erwartet. Mit zunehmender Spieldauer zog Hamburg dem DSC vor allem mit einem perfekt stehenden Block und viel Druck im Aufschlag den Zahn. So ging der erste Satz verdient an die entschlossen zu Werke gehenden Gastgeberinnen aus der Dresdner Partnerstadt.

Im zweiten Durchgang gab Mittelblockerin Jaroslava Pencova bei den Gästen aus Sachsen ihr Comeback nach mehr als zweimonatiger Verletzungspause. Sie zeigte sich von ihrem Bänderriss im Sprunggelenk recht gut erholt. Von nun an präsentierte sich die Mannschaft wesentlich stabiler in der Annahme und entwickelte mehr eigenen Aufschlagdruck.

Auch in den letzten beiden Durchgängen zeigte die Gastmannschaft um Kapitän Stefanie Karg eine souveräne Leistung und blieb vor allem in den engen Situationen abgeklärt. Nach 92 Spielminuten war es schließlich ein Fehler von Gravestijn, der das Match zu Gunsten des Vizemeisters beendete.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.01.2014

Tina Hofmann

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