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Sieg gegen Hamburg: Blockabwehr beim Dresdner SC steht wie eine Wand

Sieg gegen Hamburg: Blockabwehr beim Dresdner SC steht wie eine Wand

Die Technik gab ihren Geist auf, aber die DSC-Volleyballerinnen waren beim gestrigen Heimspiel in der Margon-Arena hellwach. In einer spannenden Partie besiegten die Dresdnerinnen den Tabellensechsten Aurubis Hamburg mit 3:1 (22:25, 25:13, 25:22, 25:16).

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Robin de Kruijf vom Dresdner SC schmettert gegen den Hamburger Block.

Quelle: Matthias Rietschel

Damit ist den Waibl-Schützlingen zwei Spieltage vor Schluss der Vorrunde Rang drei praktisch nicht mehr zu nehmen.

Von den technischen Problemen am Rande bekamen die Spielerinnen zum Glück nichts mit. Denn erst fiel der geplante Live-Stream wegen eines defekten Routers aus, später setzte auch noch der Live-Ticker aus. Im Hintergrund wurde fieberhaft an der Beseitigung der Schwierigkeiten gearbeitet, auch auf dem Feld ging die Post ab. Den besseren Start erwischten die DSC-Damen, die im ersten Satz mit 14:11 führten. Doch die Gäste kamen immer besser ins Spiel, während sich die Gastgeberinnen einige kleine Schwächen in Annahme und Abwehr leisteten. So ging der erste Durchgang an die Hamburgerinnen.

Auch in den zweiten Abschnitt starteten die Gäste druckvoller, doch eine Aufschlagserie von Mareen Apitz brachte den DSC zurück ins Spiel. Die Dresdnerinnen stabilisierten ihre Annahme, steigerten sich vor allem in Block- und Feldabwehr und setzten jetzt auch im Angriff die Akzente. Die Gäste gerieten völlig aus dem Rhythmus und auch zu Beginn des dritten Satzes schnell ins Hintertreffen. Erst als sich die DSC-Damen am Ende noch einmal eine kleine Schwächephase leisteten, kamen die Hanseatinnen auf 21:21 heran. Aber die Waibl-Schützlinge behielten die Nerven und erkämpften sich die 2:1-Satzführung.

Im vierten Akt beherrschten die Dresdnerinnen um Kapitän Stefanie Karg, die nach fünf Spielen Pause ein glänzendes Comeback gab, das Geschehen deutlich. Die Gäste hatten nicht mehr viel entgegenzusetzen und so war der verdiente Sieg nach 96 Minuten unter Dach und Fach.

Als wertvollste Spielerin wurde Libera Nicole Davies geehrt. Erfolgreichste Scorerin war Stefanie Karg mit 16 Punkten. Die Mittelblockerin strahlte nach der Partie übers ganze Gesicht: "Ich war nach der langen Verletzungspause tierisch motiviert und unheimlich froh, dass ich endlich wieder spielen konnte. Trotz unserer kleinen Hänger sind wir diesmal nicht festgegangen", meinte die Spielführerin. Mit jeweils 15 Zählern standen ihr Martina Utla und Lisa Izquierdo kaum nach. Hamburgs Trainer Helmut von Soosten bekannte: "Dresden hat uns enorm unter Druck gesetzt und wir haben keine Lösungen gefunden."

Dagegen war Waibl mit der Leistung seines Team zufrieden: "Wir haben insgesamt stabiler als zuletzt angenommen, variabel angegriffen und gut geblockt. Da macht sich auch bezahlbar, dass wir mit einigen Jungs trainieren." Auch die Statistik beweist die Überlegenheit der DSC-Damen im Block, denn während sie 16 Punkte in diesem Element verbuchten, waren es bei den Hamburgerinnen nur fünf.

Übrigens: Bei Spielende funktionierte zumindest der Live-Ticker wieder.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.02.2013

Astrid Hofmann

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