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Shorttracker Robert Seifert aus Dresden: "Ich will über 500 Meter Weltmeister werden"

Shorttracker Robert Seifert aus Dresden: "Ich will über 500 Meter Weltmeister werden"

Shorttracker Robert Seifert ist ein Mann klarer Worte. Und ein Sportler, der sich ehrgeizige Ziele steckt. Für die WM vom 8. bis 10. März im ungarischen Debrecen hängt er die Messlatte für sich selbst besonders hoch.

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Robert Seifert

Quelle: Lutz Hentschel

"Ich will über 500 m Weltmeister werden", verkündet der 25-Jährige selbstbewusst. Die Begründung des ehemaligen Juniorenweltmeisters, der in diesem Winter als erster deutscher Shorttracker einen Weltcup-Einzelsieg feierte, klingt einleuchtend: "Ich weiß, dass ich das Niveau und die Leistungsfähigkeit dafür habe. Bisher stand ich in insgesamt sieben Finals und kann dadurch auch auf die nötige Erfahrung zurückgreifen, was mir wiederum Sicherheit gibt", ist Seifert überzeugt.

Immerhin kratzte er letztes Jahr bei der WM in Shanghai als Vierter über 500 m am Podest, erreichte im Mehrkampf als bester Deutscher Rang sieben. Das Training nach dem Weltcup-Finale sei gut gelaufen. "Ich fühle mich fit und gut vorbereitet, auch wenn im Training die Adduktoren immer noch schmerzen. Ich vermeide dann explosive Starts, die im Wettkampf dann aber trotzdem funktionieren", meint der Schützling von Bundestrainer Michael Kooreman.

Die anderen drei deutschen WM-Starter Paul Herrmann, Tina Grassow und Bianca Walter (alle Dresden) setzen ihre Ziele nicht ganz so hoch an. "Über die 1500 m wäre ein Halbfinaleinzug schon richtig klasse für mich und im Mehrkampf eine Top-20-Platzierung. Aber selbst, wenn ich in Topform bin und alles super läuft, wird das ganz schwer", weiß Paul Herrmann, der in Debrecen zum zehnten Mal an einer WM teilnimmt. Dass das deutsche Team kommenden Montag erst aufbricht und die rund 1000 km auch noch per Bus in Angriff nimmt, findet der 27-Jährige allerdings nicht optimal. "Die Kanadier trainieren schon in dieser Woche vor Ort und viele andere auch. Und nach der Busreise müssen wir uns am Dienstag dann ohnehin erst die schweren Beine lockern", beklagt er.

Diesen Reisestrapazen wollen Robert Seifert und Bianca Walter aus dem Weg gehen. Sie brechen bereits am Sonntag in Richtung Wien auf, wo sie noch mal übernachten und die Strecke in zwei Hälften absolvieren. Für Tina Grassow ist die fünfte WM-Teilnahme ein Riesenerfolg. "Ich habe mich erstmals für einen Start im Einzel qualifiziert, war bisher nur in der Staffel am Start. Das zeigt, dass ich wieder ein gutes Leistungsvermögen aufbauen konnte", so die 24-Jährige. Dass sich diesmal keine deutsche Staffel für die WM qualifiziert hat, sieht Paul Herrmann als Weckruf: "Wir müssen daran arbeiten, dass im nächsten Jahr die Staffeln den Sprung zu Olympia nach Sotschi schaffen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.02.2013

ah

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