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Shorttrack in Dresden: Diese Europameisterschaft macht Appetit auf mehr

Shorttrack in Dresden: Diese Europameisterschaft macht Appetit auf mehr

Auch wenn es viele schon wussten, diese Europameisterschaft hat einmal mehr bestätigt: Dresden ist ein Mekka des Shorttracks in Europa. 4800 Zuschauer sorgten an den drei Wettkampftagen für eine stimmungsvolle Kulisse, die nicht nur von den deutschen Assen geschätzt wird.

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Packende Rennen vor stimmungsvoller Kulisse, hier läuft der Dresdner Paul Herrmann zwischen Sjinkie Knegt (rechts) und Jauneni Ryzhou (links).

Quelle: S. Schubert

Dresdens Julia Riedel weiß: "Die Athleten der anderen Nationen sind angetan von der Atmosphäre, weil in Dresden ein absolut faires Publikum nicht nur die eigenen Läufer beklatscht und anfeuert. Ich selbst finde es unglaublich motivierend, wie uns die Zuschauer wie auf einer Welle tragen."

Das kann Wettkampfleiter und DESG-Vizepräsident Uwe Rietzke bestätigen: "Die Teams waren voll des Lobes, was uns natürlich sehr freut und in unseren Bemühungen bestärkt, dass Dresden auch in Zukunft einen festen Platz im internationalen Shorttrack-Kalender findet. Während der EM haben wir schon einige intensive Gespräche mit dem internationalen Verband geführt. Da gibt es gerade Überlegungen, mehr Wettbewerbe anzubieten. Sechs Weltcups pro Saison sind zu wenig, zudem soll vielleicht eine weitere Wettkampf-Serie für Europa installiert werden. Mit unserer Stadt, der guten Verkehrsanbindung und den kurzen Wegen haben wir neben dem begeisterungsfähigen Publikum und der großen Schar von ehrenamtlichen Helfern weitere Pfunde, mit denen wir als Veranstalter wuchern können", ist Rietzke überzeugt.

Dass die EM-Tage in der Energie-Verbund-Arena dann auch noch mit einer Bronzemedaille für die deutsche Herren-Staffel zu Ende ging, machte den DESG-Vizechef besonders glücklich: "Das es die Männer ins Finale geschafft haben, hat noch einmal gezeigt, dass unsere Trainer-Entscheidung richtig war, es wieder aufwärts geht."

Auch wenn Interims-Bundestrainer Miroslav Boyadshiev kein Mann der großen Worte ist, stand ihm die Freude nach diesen drei Tagen ins Gesicht geschrieben. Der gebürtige Bulgare, der nach der Trennung von Michael Koore-man das Amt übernahm, hatte in den letzten Wochen keinen leichten Job. "Vor zwei Monaten waren die Sportler am Boden zerstört. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft, wie sie sich aus diesem Tief gezogen hat. Mit zwei deutschen Rekorden und zwei weiteren persönlichen Bestleistungen haben wir gezeigt, dass wir jetzt wieder konkurrenzfähig sind. Alle haben sich enorm gesteigert", freute sich Boyadshiev, der das Amt für die Zukunft nur ausüben würde, "wenn das ganze Konzept stimmt".

Jetzt aber gilt es erst einmal, Robert Seifert und Anna Seidel für Sotschi topfit zu machen. Danach steht im März noch die WM in Montreal an. Da die Staffeln nicht dafür qualifiziert sind, wird es jeweils nur zwei Einzelstarter geben. Bei den Männern werden das Robert Seifert und Paul Herrmann sein, bei den Frauen gibt es noch Fragezeichen: "Geplant waren Julia Riedel und Anna Seidel, doch bei Anna warten wir erst ab, wie sie die Olympischen Spiele verkraftet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.01.2014

A. Hofmann

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