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Shorttrack: Neun Dresdner im deutschen Weltcup-Team

Shorttrack: Neun Dresdner im deutschen Weltcup-Team

Die beiden überlegenen Sieger des Deutschland-Pokals Tina Grassow und Paul Herrmann (beide EV Dresden) stehen an der Spitze des deutschen Aufgebots für die Weltcup-Serie der Shorttracker.

Bundestrainer Michael Kooreman nominierte nach den Qualifikationswettbewerben fünf Damen und sechs Herren, davon kommen neun vom EV Dresden. Großes Pech hatte bei den Ausscheidungsrennen der Rostocker Torsten Kröger. Der 26-jährige Routinier stürzte über 500 Meter so unglücklich, dass die messerscharfen Schlittschuhkufen beide Unterarme verletzten. Die Wunden mussten genäht werden. Kooreman, der seine Erste-Hilfe-Ausbildung regelmäßig auffrischt, hatte den Rostocker mit als Erster versorgt und die Blutung unterbunden. "Beide Hände sind nach einer erfolgreichen OP bis zu den Ellbogen in Gips, Torsten ist auf Hilfe angewiesen. Abgesehen von einem mentalen Tief ist er körperlich in guter Verfassung", erklärte Teamarzt Dr. Lars Stephan. Der Rostocker, der wie alle anderen Nationalmannschaftsmitglieder seit Jahren in Dresden lebt und trainiert, muss nun Geduld haben und mindestens sechs Wochen pausieren. Ob er sich den Traum von der Olympia-Teilnahme noch erfüllen kann, bleibt abzuwarten.

Ansonsten gab es bei der Nominierung für die ersten beiden Weltcups in Shanghai (26. bis 29. September) und Seoul (3. bis 6. Oktober) keine Überraschungen. Bei den Frauen werden neben Tina Grassow noch ihre Dresdner Vereinsgefährtinnen Bianca Walter, Julia Riedel, die erst 15-jährige Anna Seidel und Elisa Lenke die deutschen Farben vertreten. Bei den Männern werden außer Paul Herrmann der beim Deutschland-Pokal wegen Verletzung pausierende Robert Seifert, Daniel Zetzsche, Christoph Schubert (alle Dresden) sowie Hannes Kröger (Rostock) und Christoph Milz (Oberstdorf) an den Start gehen. Die deutschen Shorttracker wollen sich bei den ersten beiden Weltcup-Stationen in Asien vor allem in den Staffel-Wettbewerben eine gute Ausgangsposition für die Weltcups drei und vier verschaffen. "Wenn wir in der Rangliste nach den ersten beiden Wettkämpfen gut platziert sind, dann treffen wir bei den für Olympia ausschlaggebenden Weltcups nicht schon in den Vorläufen auf die Top-Konkurrenten", erläutert Robert Seifert, wie wichtig die Rennen in China und Südkorea sind. Der 25-Jährige selbst ist nach seiner Oberschenkelprellung auf dem Weg der Besserung. "Es wird von Tag zu Tag besser, ich bin zuversichtlich", so der WM-Vierte von 2012.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.09.2013

ah

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