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Sechs Mannschaften, die Großes geleistet haben

Sechs Mannschaften, die Großes geleistet haben

Die Volleyballerinnen vom Dresdner Sportclub haben sich nach drei Vizemeisterschaften in Folge im vergangenen Jahr endlich den großen Traum vom Titelgewinn erfüllt.

Dresden.

Ende April setzte sich das Team von Trainer Alexander Waibl in beeindruckender Manier im Finale in nur drei Spielen gegen die Roten Raben Vilsbiburg durch und sicherte sich zum dritten Mal nach 1999 und 2007 die Meisterschale. Damit krönten die Spielerinnen um Kapitän Stefanie Karg eine Saison, die zu den erfolgreichsten überhaupt seit dem Aufstieg ins Volleyball-Oberhaus 1997 zählt. Denn nach dem Gewinn des Meistertitels schlug sich das Team auch auf internationalem Parkett mit Bravour. Nach der Gruppenphase der Champions League spielten sich die DSC-Damen im CEV-Cup bis ins Halbfinale, wo sie gegen das russische Top-Team von Jekaterinburg nur knapp den Kürzeren zogen. Mit dem 3:2-Auswärtssieg in Jekaterinburg gelang den Waibl-Schützlingen schon eine kleine Sensation, zu Hause mussten sie sich dem übermächtigen Favoriten dann mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch war das Erreichen des Halbfinales ein Riesenerfolg.

Der Ruder-Doppelvierer vom Dresdner Bundesstützpunkt mit Tim Grohmann, Karl Schulze, Kai Fuhrmann und Philipp Wende erlebte am Ende einer sehr schwierigen und durchwachsenen Saison ein Happy End. Bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam erkämpfte das neu zusammengestellte Team, das von Trainer Egbert Scheibe betreut wurde, die Bronzemedaille. Nur die Ukraine und Großbritannien waren schneller als das Boot, das erstmals nur aus Athleten des Dresdner Stützpunktes bestand. In einem spannenden Finale konnte die Crew mit einem vehementen Schluss-Spurt noch die Mannschaft von China abfangen und deshalb war die Freude am Ende über die Medaille groß. Dabei war es keinesfalls leicht gewesen, dass die Olympiasieger Tim Grohmann (DRC), Karl Schulze (USV TU) und der nach einem Jahr Pause zurückgekehrte Philipp Wende (Wurzen) sowie der neu in den Doppelvierer gerückte Junioren-Weltmeister Kai Fuhrmann (Laubegast) im Sommer zu ihrem Rhythmus fanden. Viel wurde probiert und diskutiert. Schon bei der EM holte das Quartett hinter der Ukraine und Großbritannien die Bronzemedaille, aber eigentlich wollten die vier Ruderer mehr. Dass nach einigen Rückschlägen und Enttäuschungen aber auch bei der WM ein Podestplatz heraussprang, stimmte Trainer und Athleten sehr versöhnlich.

Das Schachteam des USV TU Dresden hat im vergangenen Jahr den Aufstieg aus der 2. Bundesliga Ost in die 1. Bundesliga geschafft. Die Elbestädter belegten hinter Nickelhütte Aue in der 2. Bundesliga, Staffel Ost, den zweiten Platz. Weil jedoch die Mannschaft aus dem Erzgebirge auf den Aufstieg ins Oberhaus verzichtete, packte die Mannschaft des USV TU die Chance beim Schopf und nahm das Aufstiegsrecht wahr. Derzeit rangieren sie in der 1. Bundesliga auf einem guten vierten Platz.

Die American Footballer der Dresden Monarchs konnten zwar ihren grandiosen Erfolg von 2013, als sie im Finale um die Deutsche Meisterschaft standen, nicht wiederholen, dennoch zeugte das erneute Erreichen des Halbfinales von der Konstanz und Beständigkeit des Teams. Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen gewannen die Königlichen mit einer konzentrierten Leistung das Viertelfinale gegen die Marburg Mercenaries verdient mit 42:22. Begann die Saison eher durchwachsen, konnten die Schützlinge von Cheftrainer John Leijten pünktlich zum Beginn der Playoffs eine ihrer besten Leistungen der Saison abrufen. Auch wenn die Sachsen wie schon im Vorjahr hinter Braunschweig Platz zwei der GFL Gruppe Nord erkämpft hatten, gab es immer wieder Kritik. Doch im entscheidenden Moment waren die Dresdner topfit und bestens eingestellt. Im Halbfinale mussten sie sich dann dem Favoriten, den Schwäbisch Hall Unicorns, mit 27:33 geschlagen geben.

Die DSC-Herrengruppe (Ak 11 - 16) in der Sportakrobatik in der Besetzung mit Sebastian Grohmann, Erik Leppuhner, Florian Vitera und Tom Mädler, hatte sich für die Weltmeisterschaften in Paris qualifiziert. Und das Quartett bot bei den Titelkämpfen in der französischen Hauptstadt eine starke Leistung, erreichte einen guten sechsten Platz.

Die U20-Männerstaffel der DSC-Leichtathleten konnte bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm über 4 x 400 m die Silbermedaille gewinnen. In der Besetzung Erik Löwe, Tom Hanke, Jonathan Petzke und Niklas Cervinka musste das Quartett nur dem Team aus Wattenscheid mit zwei Hundertstel den Vortritt lassen. Zum Team gehörte auch noch Konstantin Fritsch, der im Vorlauf eingesetzt wurde. Während der 17-jährige Erik Löwe ein 400-m-Spezialist ist, kommt Niklas Cervinka von der 800-m-Strecke, auf der er bei den Deutschen U20-Meisterschaften Fünfter wurde. Tom Hanke war 400-m-Hürdenläufer, orientiert sich jetzt aber auch auf die 800 m und wechselt schon in den Männerbereich. Für Sprinter Jonathan Petzke, der deutscher Vizemeister der U18 über 110-m-Hürden wurde, war es sogar das erste Mal, dass er in einem Finale die 400 m lief. Der 16-Jährige wird von Trainer Stefan Poser betreut, alle anderen Staffel-Kollegen sind Schützlinge von Erika Falz.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.01.2015

Astrid Hofmann

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