Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -7 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Sechs Mal über 6000 Mertern: Der Dresdner Götz Wiegand von Himalaya-Tour zurück

Sechs Mal über 6000 Mertern: Der Dresdner Götz Wiegand von Himalaya-Tour zurück

Heftige Schneestürme haben einer Klettergruppe um den Dresdner Götz Wiegand zwar den Aufstieg zum 7129 Meter hohen Baruntse verwehrt, dennoch ist er mit seinen Begleitern wohlbehalten von einer Abenteuertour durch das nepalesische Rolwalinggebiet zurückgekehrt.

Voriger Artikel
Dresden Titans peilen gegen Rhöndorf den zweiten Heimsieg der Saison an
Nächster Artikel
Dresdner Eislöwen sehen sich auf dem richtigen Weg

Schnappschuss aus dem Himalaya.

Quelle: privat

Insgesamt waren sie sechs Mal über 6000 Meter.

Sechs Wochen sind die sechs Bergsteiger aus Dresden, Düsseldorf und dem Sorbenland gemeinsam mit zwölf Trekkingfreunden auf einer Route unterwegs gewesen, die zu den schwierigsten in ganz Nepal zähle, wie sie nach der Rückkehr mitteilten. Die Tour führte sie über den schwierigen Tashi Laptsa Pass (5755 m) und zum etwa 5700 Meter hohen Yalung Ri. Zwischen den anstrengenden Passagen blieb aber auch für Erholung Zeit. So habe man in Namche Bazar bei Sonnenschein das Tanzbein zu europäischer Rockmusik geschwungen.

php47192ad76d201210291520.jpg

Der Dresdner Götz Wiegand war bei einer sechs Wochen langen Tour durch den Himalaya sechs Mal über 6000 Metern.

Zur Bildergalerie

Dort trennten sich die Bergsteiger von den Trekkingwanderern, unter denen auch zwei Dresdner waren, und gingen über den Amphu Laptsa Pass bis ins Basecamp des Baruntse. „Hier haben wir schon gemerkt, wie sehr sich die Landschaft in den letzten Jahren verändert hat“, so Wiegand, der schon wenige Jahre zuvor bei einer Expedition der Sächsischen Himalayagesellschaft zum Makalu im gleichen Gebiet unterwegs gewesen war. „Wir mussten für den Anmarsch noch Steigeisen anlegen und liefen fast nur über Eis und Schnee.“ Heute sei davon so gut wie nichts mehr übrig. Die Gletscher haben steinige Moränenlandschaften hinterlassen, an Schmelzwasserseen bilden sich Sandstrände.

Das hatte auch für den Baruntse-Aufstieg Folgen. Schnell habe man erkannt, dass der Gipfel in der Kürze der Zeit nicht erreichbar sei, weil der zuvor einfache Firnaufstieg zu Lager Eins steilem, brüchigem Fels gewichen war und zum Lager Zwei meterhohe Türme aus Gletschereis die Normalroute versperrten. Nach einem Schneesturm habe man sich zum Abbruch entschieden.

Uwe Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr