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Schwitzen für den Erfolg: Dynamo Dresden startet mit fünf Neuzugängen in die Saisonvorbereitung

Schwitzen für den Erfolg: Dynamo Dresden startet mit fünf Neuzugängen in die Saisonvorbereitung

Der Schweiß floss in Strömen, das Blut tropfte - dennoch war die Laune bei den Fußballern von Dynamo Dresden am Donnerstag bestens. Als letzte Mannschaft der 2. Liga startete das Team von Trainer Peter Pacult mit einem Laktattest und einer zweiten Trainingseinheit in die Vorbereitung auf die neue Saison.

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Sebastian Schuppan erfrischt sich.

Quelle: dpa

„Es war wichtig, dass wir den Spielern nach den anstrengenden fünf Monaten genug Erholung gegeben haben. Sie waren sehr locker, entspannt und gelöst“, sagte Pacult, dessen Spieler sich beim Laktattest Blut abzapfen lassen mussten. Damit wird der Trainingszustand kontrolliert. Nach dem geschafften Klassenverbleib in der Relegation ergibt sich das neue Saisonziel fast von selbst. „Wir wollen so schnell wie möglich die 40 Punkte holen. Dann hat man mit den Sorgen der vergangenen Saison nichts zu tun. Man soll nicht immer nach hinten, sondern nach vorn schauen und darauf bereiten wir uns gut vor“, gab Pacult die Marschroute vor.

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Mit einem Laktattest ist Dynamo Dresden am Donnerstagvormittag in die neue Saison gestartet.

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Nur gut vier Wochen bleiben den Schwarz-Gelben bis zum Saisonauftakt. Für das erste Wochenende ist kein Test geplant, erst am 26. Juni zeigt sich die Mannschaft beim Flut-Benefiz-Spiel beim VfL Pirna-Copitz seinen Fans. Nach dem Spiel gegen Ajax Amsterdam am 6. Juli geht es dann direkt für eine Woche ins Trainingslager an den Walchsee (Österreich).

Fünf von sechs Neuzugängen konnte Pacult am Donnerstag schon begrüßen. Christoph Menz (1. FC Union Berlin), Marco Hartmann (Hallescher FC), Thorsten Schulz (VfR Aalen), Alban Sabah (FC Schalke 04 II) und Soufian Benyamina (VfB Stuttgart II) waren dabei. Rückkehrer Zlatko Dedic (VfL Bochum) steigt erst am 27.6. ins Training ein, da er mit der slowenischen Nationalmannschaft unterwegs war. „Ich bin sehr zufrieden mit den Neuzugängen. Dass wir auf der einen oder anderen Position noch suchen, ist klar. In der Innenverteidigung haben wir noch Handlungsbedarf“, sagte der Trainer. Vor allem, weil eine erneute Ausleihe von Vujadin Savic (FC Girondins Bordeaux) im Moment nicht in Sicht ist.

„In Bordeaux geht es erst am 4. Juli wieder los, bis dahin passiert dort gar nichts. Es wird dann ein Gespräch zwischen Verein, Spieler und Managern geben, wie seine Perspektive dort aussieht“, berichtete der Sportliche Leiter Steffen Menze und ergänzte: „Wir müssen auf jeden Fall einen Innerverteidiger verpflichten. Da wollen wir mit aller Ruhe und Sachlichkeit rangehen. Wir suchen einen mit höherem Niveau und Erfahrung, was aber nicht aufs Alter schließen lässt.“

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Die Tage von Köz, hier im Bild mit Neuzugang Thorsten Schulz (re.), bei der SG Dynamo sind aber möglicherweise schon gezählt. Der Verein möchte ihn gern loswerden.

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Pacult hofft, dass Dynamo doch eine Ablöse für den Algerier Mohamed Aminde Aoudia zahlt, damit er vor dem 3. August vom ES Sétif wechseln kann. „Wenn wir ein bisschen was investieren, wird der Spieler früher kommen und damit rechne ich auch“, sagt der Österreicher. Der Stürmer soll bei Dynamo bereits einen Zweijahresvertrag unterzeichnet haben. Für Stürmer Mickael Poté, der einen Kontrakt bis Ende Juni 2015 besitzt, aber für eine Ablöse zwischen einer und zwei Millionen Euro wechseln kann, liegen laut Menze keine konkreten Angebote vor.

Mit Tormann Florian Fromlowitz und Abwehrspieler Cüneyt Köz wird eine Trennung angestrebt, doch die Gespräche haben bisher zu keinen verlautbaren Ergebnissen geführt. An Sören Brandy und Felix Wiedwald vom MSV Duisburg war Dynamo interessiert, hat aber eine Absage erhalten. Branimir Bajic steht noch zur Diskussion, doch da ist der Verein laut Aussage von Menze zögerlich, „weil es von der Altersstruktur nicht das ist, was wir suchen.“

Pacult hat unterdessen angesichts der veränderten Vereinsstrukturen seinen Führungsanspruch in sportlichen Belangen untermauert. „Ich lasse mir in meine Arbeit nicht reinreden, sondern werde das tun, was ich für richtig halte“, sagte er in einem Interview mit dem Fachmagazin „Kicker“ vom Donnerstag. Als Konsequenz des erst in der Relegation gesicherten Klassenerhalts hatte der Verein eine Arbeitsgruppe installiert, die allen Verpflichtungen zustimmen und die Sportliche Leitung kontrollieren sowie unterstützen soll. „Aufpasser hin oder her: Ich habe gezeigt, dass ich mit dieser Mannschaft den Abstieg vermeiden und damit die gesteckten Ziele erreichen kann“, meinte Pacult.

dpa

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