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Schwimmer treffen sich zur Deutschen Meisterschaft - Dresden schickt vor allem Talente

Schwimmer treffen sich zur Deutschen Meisterschaft - Dresden schickt vor allem Talente

Deutschlands schnellstes Becken soll den Schwimmern auf dem mühsamen Weg zurück in die Weltspitze zu guten Zeiten verhelfen. Die deutschen Meisterschaften in Berlin von heute bis Sonntag sind die erste Etappe vor den Weltmeisterschaften im russischen Kasan (24. Juli bis 9. August).

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Henning Lambertz

Quelle: Oliver Mehlis, dpa

Bis 2020 will Chefbundestrainer Henning Lambertz die Schwimmer wieder in der Weltspitze etabliert haben, bis dahin ist langer Atem gefordert: "Wir sind auf dem ersten Drittel des Weges. Vieles von dem, was nötig ist, um 2020 besser dazustehen, ist auf den Weg gebracht."

Die internationale Konkurrenz hat bei ihren nationalen Meisterschaften starke Zeiten vorgelegt - allen voran Australier, Franzosen oder Japaner. Deutschlands Schwimmer haben bescheidenere Ziele. "Wir wollen langsam, aber kontinuierlich wieder Fuß fassen", sagt Lambertz. Er weiß: Die Hoffnungen auf WM-Medaillen ruhen im Prinzip auf nur drei Personen.

Marco Koch, Paul Biedermann und Steffen Deibler sind aufgrund ihrer Vorleistungen für die WM gesetzt. Europameister Koch steht über 200 Meter Brust als einziger Deutscher in der Weltjahresbestenliste vorn. Biedermann sagt nach einer guten Zeit über 200 Meter Freistil, er sei noch nie so früh so schnell gewesen. Der Weltrekordler lässt 2015 die 400 Meter Freistil aus und schwimmt dafür die 100 Meter. Der Olympia-Vierte Deibler wartet noch auf seine erste internationale Langbahn-Medaille.

Bei den Frauen ist die Lücke nach Britta Steffens Rücktritt noch immer nicht geschlossen. Sprintspezialistin Dorothea Brandt schnupperte bei der EM in Berlin an der Medaille, Franziska Hentke könnte über 200 Meter Schmetterling nach Bronze bei der Kurzbahn-WM den nächsten Schritt tun. Um zur WM zu kommen, müssen in Berlin im Vorlauf und Finale jeweils Normzeiten unterboten werden, diese Leistungen dann bei einem weiteren Wettkampf von Mai bis Anfang Juli bestätigt werden.

Talente sammeln Erfahrungen

Die Dresdner Farben vertreten in Berlin vor allem hoffnungsvolle Talente, die aber (noch) nicht in den Kampf um Medaillen eingreifen können. Für sie geht es vor allem darum, sich mit den Besten zu messen und persönliche Bestzeiten zu erzielen. Chancen auf das Erreichen eines B-Finales kann sich die 15-jährige DSC-Athletin Joline-Fleur Wauer über 100 und 200 Meter Brust ausrechnen. Die Titelkämpfe gelten auch als erste Qualifikation für die JEM im Juni in Baku (Aserbeidschan) und für das European Youth Olympic Festival Ende Juli in Tiflis (Georgien). Einziger Dresdner Kandidat für die JEM ist der 17-jährige Urs Bludau (DSC). Eine EYOF-Teilnahme streben Ludwig Teßmar und Alexandra Arlt vom Hainsberger SV an. Zu den ambitionierten Startern gehören zudem die in Leipzig trainierende Juliane Assmann (SV Weixdorf) und Cecilia Wommelsdorf von den Delphinen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.04.2015

mz/ah

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