Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Google+
Schwarze Serie beim VC Dresden geht weiter - klägliches 0:3 gegen den Vorletzten

Schwarze Serie beim VC Dresden geht weiter - klägliches 0:3 gegen den Vorletzten

Nach der guten Vorstellung gegen Titelaspirant Friedrichshafen wollten die Bundesliga-Volleyballer des VC Dresden den Aufwärtstrend auch beim Tabellenvorletzten CV Mitteldeutschland fortsetzen.

Doch erneut versagten die Elbestädter in einem Spiel gegen einen unmittelbaren Konkurrenten, gingen kläglich mit 0:3 Sätzen (25:25, 19:25, 19:25) unter. Die Rote Laterne mussten die Dresdner also wieder mit nach Hause nehmen. Schon im ersten Satz gerieten die Gäste vor rund 1000 Zuschauern schnell mit 13:20 in Rückstand. Im zweiten und dritten Durchgang führten sie zwar jeweils zur ersten technischen Auszeit, aber die Spergauer Piraten drehten den Spieß wieder um . Bereits nach 76 Minuten war die achte Niederlage in Folge besiegelt. Als "Wertvollster Spieler" beim VC wurde Kapitän Eric Grosche ausgezeichnet, der mit 16 Punkten noch bester Dresner Akteur war. Yaniel Garay Gomez gab ein gutes Debüt, ihm fehlt nach der langen Spielpause aber noch einiges bis zur Top-Form.

Ansonsten zeigt allein der Blick auf die Statistik Erschreckendes: Insgesamt leisteten sich die Gäste 13 Aufschlags- und neun direkte Annahmefehler. Fünf mageren Blockpunkten stehen 14 der Hausherren gegenüber. Trainer Jan Pretscheck nahm nach der Partie auch kein Blatt vor den Mund: "Wir hatten einige Weicheier im Team. Spieler, die noch gegen Friedrichshafen glänzten, haben versagt. Das war absolut eine Kopffrage. Wir haben uns mit vielen Fehlern selbst aus dem Rennen genommen und ich hatte nie das Gefühl, dass wir überhaupt einen Satz gewinnen können. Da müssen sich einige hinterfragen, denn für mich ist das eine Frage der Grundeinstellung. Und das fängt schon im Training an", machte er seiner Enttäuschung und seinem Ärger Luft. So seien Thomas Schober und Robert Schramm an diesem Tag "Totalausfälle" gewesen.

"Natürlich waren einige Spieler angeschlagen, aber trotz mancher Wehwehchen muss man eben einfach die Zähne zusammenbeißen", fordert Pretscheck und betont: "Wir müssen im Training deutlich mehr Gas geben." Vor Mannschaft und Trainern liegt bis zum nächsten Heimauftritt am kommenden Sonnabend gegen Moers also viel Arbeit.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.01.2014

ah

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr