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Schwacher DSC stellt sich bei den Roten Raben selbst ein Bein

Schwacher DSC stellt sich bei den Roten Raben selbst ein Bein

Vor der Partie hatte er noch zur Gelassenheit aufgerufen, die dürfte Trainer Alexander Waibl gestern aber selbst verloren gegangen sein. Seine DSC-Volleyballerinnen stellten sich in Niederbayern selbst ein Bein.

Vilsbiburg. Die Mannschaft um Kapitän Stefanie Karg musste sich bei den Roten Raben Vilsbiburg mit 1:3 (25:27, 29:27, 14:25, 20:25) geschlagen geben und kassierte damit die vierte Saisonniederlage in der Bundesliga. Vor 1639 Zuschauern schmetterte Jennifer Geerties den Gegner mit dem zweiten Matchball zum Sieg. Die Amerikanerin Rebecca Perry war mit 20 Punkten bei einer Angriffsquote von 37 Prozent die erfolgreichste Scorerin des DSC. "Insgesamt haben wir heute ganz schlecht angenommen. Die Qualität unseres Spiels hat einfach nicht ausgereicht. Der dritte und Teile des vierten Satzes waren sogar ganz schlecht. Wir haben in allen Elementen zu viele Fehler gemacht", brachte es der Coach anschließend auf den Punkt.

Im ersten Abschnitt sah es zunächst gut aus. Zwar war die Begegnung hart umkämpft, aber selbst aus einer nicht perfekten Annahme kam das Dresdner Team immer wieder zu Punkten. Diagonalspielerin Lisa Izquierdo zeigte sich im Vergleich zu den vergangenen Partien verbessert, konnte das Niveau ab dem zweiten Satz aber nicht halten. In der entscheidenden Phase des ersten Abschnittes gelang es dem Vizemeister nicht, eine 22:19-Führung nach Hause zu spielen. Beim ersten Satzball schlug Zuspielerin Mareen Apitz den Aufschlag ins Netz, den zweiten für den Gegner setzte Izquierdo an die Antenne.

Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Wieder führte der DSC mit 23:21, konnte den ersten Satzball aber nicht nutzen. Beim 24:25 beendete eigentlich Liana Mesa Luaces schon den Durchgang, doch der Schiedsrichter sah den Ball im Aus. "Der war natürlich drin, Vilsbiburg hätte da schon mit 2:0 führen müssen", gab auch Waibl nachher zu. So nutzte Corina Ssuschke-Voigt den dritten Satzball zum Ausgleich.

Im dritten Durchgang brach das Dresdner Team dann völlig auseinander. Auch die eingewechselten Spielerinnen konnten daran nichts ändern. "Ich hatte den Eindruck, dass die Mädels ausgebrannt waren", befand der Coach. Die elf bzw. zwölf Prozent perfekte Annahme von Libera Myrthe Schoot und Katharina Schwabe, zehn direkte Annahmefehler insgesamt, 17 Fehler im Angriff und nur drei Aufschlagpunkte reichten gestern Abend einfach nicht, um den Pokalfinalisten zu besiegen. Lediglich Stefanie Karg brachte es mit 14 Punkten und einer Angriffsquote von 65 Prozent auf eine sehr gute Leistung und bekam die silberne MVP-Medaille. Auch Corina Suschke-Voigt steigerte sich im Vergleich zu ihrem ersten Auftritt gegen Stuttgart. Viel Zeit bleibt dem DSC nicht, um die Niederlage aufzuarbeiten, schon am Sonnabend kommt der VC Wiesbaden in die Margon-Arena.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.02.2014

Tina Hofmann

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