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Schuppan nutzt seine Chance, Heller nicht

Schuppan nutzt seine Chance, Heller nicht

Sebastian Schuppan konnte endlich mal wieder lachen. Dynamos Linksverteidiger genoss den Moment des Sieges über seinen ehemaligen Klub, für den er bis 2008 sechs Jahre gespielt hatte.

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Sebastian Schuppan (r.) ist vor Energies Christian Müller am Ball.

Dresden . Dresden (DNN/JOL). Sebastian Schuppan konnte endlich mal wieder lachen. Dynamos Linksverteidiger genoss den Moment des Sieges über seinen ehemaligen Klub, für den er bis 2008 sechs Jahre gespielt hatte. "Wir haben heute zwar nicht unser bestes Spiel abgeliefert, aber wir haben halt gewonnen", freute sich der 25-Jährige, für den die Partie gegen Cottbus auch ein ganz persönlicher Erfolg war. Denn die Chance, die sich durch die Verletzung seines Kontrahenten Muhamed Subasic ergab, nutzte der Aufstiegsheld. Erstmals seit Ende August wieder in der Startelf wirkte er anfangs zwar etwas nervös, doch gewann der Lauchhammerer schnell an Sicherheit und bot insgesamt eine solide Leistung.

Prompt gab es auch das verdiente Lob von Trainer Ralf Loose: ",Schuppi' hat ein ordentliches Spiel gemacht. Das war eine deutliche Steigerung zu den vorangegangenen Spielen. Was mir am meisten gefallen hat, ist, dass er das Spiel 90 Minuten lang taktisch gut zu Ende gespielt hat." Schuppan habe sich konsequent an die Vorgaben gehalten und sich nicht zu riskanten Vorstößen hinreißen lassen, wie das noch beim 0:3 in Duisburg der Fall war und böse bestraft wurde. Loose freute sich: "Das war die beste Leistung, die ich von ihm gesehen habe - unter meiner Regie."

Ein anderer Dauerreservist konnte sich beim 2:1 gegen die Lausitzer nicht für zukünftige Aufgaben empfehlen. Marcel Heller wirkte eine Halbzeit lang zwar bemüht, aber fahrig und wenig effektiv. "Marcel hat sicher kein gutes Spiel gemacht", bilanzierte Loose, der Heller für den gelbgesperrten Robert Koch auf die rechte Seite beordert hatte. Zwar habe die Mannschaft Heller auch nicht so eingesetzt, wie er das von ihr verlangt habe, doch "Marcel zeigt nicht das, was ich von ihm kenne", bedauerte Loose. Den für ihn eingewechselten Sascha Pfeffer wollte der Trainer zwar auch nicht über den grünen Klee loben, aber Pfeffer habe immerhin weniger falsch gemacht. Ein wirklicher Gewinner war an diesem Tag nur Schuppan - und er hat Blut geleckt: "Wer einmal spielt, will immer spielen!"

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.12.2011

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