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Schuppan atmet nach Dynamo Dresdens Sieg auf

Schuppan atmet nach Dynamo Dresdens Sieg auf

Als Schiedsrichter Peter Sippel die Nachspielzeit endlich abpfiff, fiel eine tonnenschwere Last von Sebastian Schuppan. "Der Druck war immens, zum Glück haben wir das Ding über die Bühne gebracht", atmete Dynamos Linksverteidiger tief durch.

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Muhamed Subasic, Tobias Kempe und Florian Jungwirth (v.l.) feiern den Abpfiff. Sebastian Schuppan ist noch völlig fertig.

Quelle: WORBSER-Sportfotografie

"Der kalte Schweiß ist mir runter gelaufen, obwohl es ganz schön warm war", gestand Dynamos Elfmeterschütze vom Dienst, nachdem er in der 88. Minute die Riesenchance zum 2:0 vergeben hatte. Zu lasch und unplatziert war sein Flachschuss vom Punkt gewesen - eine leichte Beute für Energie-Torwart Thorsten Kirschbaum.

Eigentlich hatte Schuppan den Strafstoß gar nicht schießen wollen, für den sich Pavel Fort schon den Ball zurechtgelegt hatte. "Ich bin auf dem Zahnfleisch gekrochen", gab Schuppan zu, "aber der Trainer hat gesagt, du schießt. Und wenn der Trainer das sagt, dann willst du die Verantwortung übernehmen und natürlich das Vertrauen zurückzahlen." Trainer Peter Pacult kritisierte Schuppan später dafür, dass der ihm nicht klar signalisiert habe, wie ausgelaugt er sich gefühlt habe. Der Österreicher verteidigte aber seine Anweisung: "Ich habe mich so entschieden, weil der ,Schuppi' im Training ein sehr sicherer Elfmeterschütze ist. Ich weiß auch, wie der Pavel die Elfmeter geschossen hat."

Dass Schuppan den zweiten von drei Elfmetern in dieser Saison vergeben würde, hatte Pacult nicht erwartet, obwohl Schuppan gegen seinen Ex-Verein antrat: "Schade, dass es nicht geklappt hat. Die Entscheidung geht auf meine Kappe", so der Trainer. Fort beschwerte sich nicht, empfahl sich aber für künftige Aufgaben dieser Art: "Ich bin Stürmer, ich will jeden Elfmeter schießen." Pacult lehnte aber ab: "Schuppan wird weiter die Elfmeter schießen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.04.2013

JOL

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