Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Schumacher und Seyfferth starten trotz Trennung für Dresden

Beachvolleyball Schumacher und Seyfferth starten trotz Trennung für Dresden

Anni Schumacher und Sandra Seyfferth sind Sachsens erfolgreichste Beachvolleyballerinnen. In dieser Saison bildeten sie zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein Team, starteten nach ihrem Abschied vom DSC allerdings für Leipzig.

Voriger Artikel
Shorttrackerin Seidel erstmals auf Podest
Nächster Artikel
Jubiläumscross am Windberg mit viel Resonanz und Favoritensiegen

Sandra Seyfferth

Quelle: Archiv

Dresden. Anni Schumacher und Sandra Seyfferth sind Sachsens erfolgreichste Beachvolleyballerinnen. In dieser Saison bildeten sie zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein Team, starteten nach ihrem Abschied vom DSC allerdings für Leipzig. Doch jetzt orientieren sie sich noch mal neu, gehen wieder getrennte Wege und angelten sich jeweils andere Partnerinnen. Das Erfreuliche dabei: Sie werden beide wieder für die Landeshauptstadt auflaufen. Beim Dresdner SSV finden Anni und Sandra eine neue Heimat.

Die Initiative für den Neubeginn ging von Anni Schumacher aus. Die 27-jährige Psychologiestudentin lebt seit geraumer Zeit in Stuttgart und trainiert dort bei Bundestrainer Jörg Ahmann. Die fünf Jahre jüngere Sandra Seyfferth hat ihren Lebensmittelpunkt nach Hamburg verlegt, findet dort am Olympia-Stützpunkt ebenfalls beste Bedingungen und wird von Sachsens einstiger Beach-Trainerin Maria Kleefisch betreut.

"Die Entfernung ist einfach zu groß gewesen", bekennt Anni Schumacher, die jetzt mit dem 19-jährigen Talent Lisa Arnholdt durchstarten will. Die U19-Vizeweltmeisterin des vergangenen Jahres lebt und trainiert wie Schumacher in Stuttgart. Auch Sandra Seyffert fand mit Katharina Culav eine neue Partnerin. Die 26-jährige gebürtige Elmshornerin, die unter anderen schon mit Chantal Laboureur oder Katharina Schillerwein im Sand baggerte und pritschte, trainiert am Stützpunkt in Hamburg.

Dass Schumacher und Seyfferth wieder für Dresden starten, ist vor allem Regionaltrainer Dirk Lommatzsch, der zugleich stellvertretender Vorsitzender des DSSV ist, zu danken. "Wir wollten nicht, dass sie Sachsen ganz verloren gehen. Ich kenne sie schon lange und in unserem Verein spielt Beachvolleyball eine wichtige Rolle", erklärt Lommatzsch, der hinzufügt: "Wir können sie nicht mit Reichtum überschütten, sie aber zumindest mit einer vierstelligen Summe im Jahr unterstützen. Wir freuen uns, dass die beiden besten sächsischen Sandspezialistinnen jetzt für uns an den Start gehen. Sie sind für uns ein Aushängeschild und Vorbild für den Nachwuchs."

Der Dresdner SSV betreibt die Beachanlage an der Forsythienstraße in Gorbitz, die auf acht Felder erweitert wurde und wo bereits in diesem Jahr die Deutsche U20-Meisterschaft stattfand. Im kommenden Jahr ist die Austragung der Deutschen U18-Meisterschaft an gleicher Stelle geplant (5.-7. August 2016). "Natürlich schauen auch Anni und Sandra bei uns vorbei, wenn sie in Dresden sind, und trainieren dann auch bei uns", so Dirk Lommatzsch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr