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Schon 12.000 "Geistertickets" verkauft - Dynamo Dresden stolz auf Fans

Schon 12.000 "Geistertickets" verkauft - Dynamo Dresden stolz auf Fans

Dresden. Der Andrang auf die sogenannten Geistertickets der SG Dynamo Dresden hält weiter an. Am Dienstagabend wurde die Marke von 12.000 Tickets durchbrochen, vermeldeten die Schwarz-Gelben.

Da der Verein zum Heimspiel gegen Ingolstadt am Sonntag keine Zuschauer ins Glücksgas-Stadion lassen darf, hatten die Fans nach dem Vorbild von Hansa Rostock die Aktion initiiert.

Es gibt „Stehplatz"- und „Gästetickets" zu je 5 Euro, „Sitzplatztickets" zu 10 Euro und „VIPTickets" zu 20 Euro. Weder ist damit der Eintritt gestattet, noch gibt es eine Halbzeitbratwurst oder die bei normalen Heimspielen übliche Möglichkeit, mit Bus und Bahn zu fahren. Der Erlös kommt zu 100 Prozent dem Verein zu Gute. Die Zahl von 1000 Karten war bereits nach knapp zwei Stunden überschritten. Gegen 17 Uhr ging Ticket Nummer 4000 über die Ladentheken, zum Ende des ersten Tages standen 5.790 Geistertickets, die auch in der Geschäftsstelle der DNN auf der Hauptstraße zu haben sind, auf der Habenseite.

„Wir haben phänomenale Fans! Das ist der Satz, der mir spontan zum ersten Tag des Verkaufs der ‚Geistertickets‘ einfällt", teilte Dynamos Präsident Andreas Ritter am Montagabend mit. „Ich möchte mich ganz besonders bei den Anhängern bedanken, die diese Aktion initiiert und auf diesen großartigen Weg gebracht haben."

Dynamo Dresden war nach den Fan-Ausschreitungen beim DFB-Pokal-Spiel in Dortmund zu dem Geisterspiel verurteilt worden. Zudem darf Dynamo keine Fans mit zum Spiel bei Eintracht Frankfurt nehmen und muss 100.000 Euro Strafe zahlen.

sl / dbr

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