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„Schönen guten Morgen“: Peter Pacult ist zurück bei Dynamo Dresden

„Schönen guten Morgen“: Peter Pacult ist zurück bei Dynamo Dresden

Mit einem „schönen guten Morgen“ hat sich Dynamo Dresdens neuer Trainer Peter Pacult am Mittwochvormittag in Dresden vorgestellt. Sichtlich gut gelaunt stand der Österreicher im Glücksgas-Stadion den zahlreichen Journalisten Rede und Antwort.

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Peter Pacult war bei seiner Vorstellung in Dresden sichtlich gut gelaunt.

Quelle: Stephan Lohse

Er freue sich auf die Rückkehr nach Dresden, in der Mannschaft stecke großes Potenzial.

„Das Potenzial ist da, um die Klasse zu halten“, sagte Pacult. Die Mannschaft habe er in den vergangenen Jahren nicht ganz aus den Augen verloren, besonders durch sein einjähriges Gastspiel im nahen Leipzig. Die Vertragsauflösung dort sei problemlos und erfreulich verlaufen. „Kurz und schmerzlos“ sei das Gespräch mit RB-Chef Dietrich Mateschitz gewesen.

In Dresden wolle er nun erst einmal „in die Mannschaft hineinschauen“, kündigte er an. Der Klassenerhalt sei „sehr realistisch“, ist sich der 53-Jährige sicher. Für die nötigen Siege müsse vorn einiges korrigiert und hinten einiges verbessert werden, gab er die Richtung vor. Ob er dazu neue Spieler benötigt, ließ er zunächst offen. Geschäftsführer Christian Müller sicherte jedoch zu, dass Dynamo genügend finanziellen Spielraum besitze, um personell nachzulegen. „Wir sind flexibel und in der Lage zu reagieren“, sagte Müller.

Pacult, der die SGD bereits von Dezember 2005 bis September 2006 trainierte, lobte die Verbesserungen bei Dynamo. Vieles habe sich im Verein verbessert, lobte Pacult vor allem das neue Stadion. Einiges sei deutlich professioneller geworden. Dass er die Umstände kenne, sei ein absoluter Vorteil.

Einen sinnbildlichen „Rucksack“ für die damals unvollendete Aufgabe an der Elbe habe er aber nicht. „Ich will nicht in die Vergangenheit gehen“, so der 53-Jährige, der Dynamo damals kurz nach Saisonstart in Richtung Wien verließ. Dass er jetzt nicht bei allen Fans mit offenen Armen begrüßt wird, ist ihm klar. „Da muss man durch“, sagte Pacult und bot eine Aussprache mit den Fans an, um die Beweggründe des damaligen Weggangs zu erklären.

Trainingsstart bleibe der 3. Januar. Die Spieler bräuchten den Urlaub, schloss Pacult einen vorzeitigen Aufgalopp aus. Die Vorbereitung sei zwar kurz, aber doch ausreichend, um die nötigen Grundlagen für den Klassenerhalt zu legen.

sl

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