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Schieri Hartmann treibt Dynamo Dresdens Trainer Pacult den Zorn auf die Stirn

Schieri Hartmann treibt Dynamo Dresdens Trainer Pacult den Zorn auf die Stirn

Die Nervenbelastung vor dem Spiel war schon hoch, die Anspannung danach kaum geringer: Insbesondere Schiedsrichter Robert Hartmann (33) aus Wangen im Allgäu wirkte noch immer wie ein Rotes Tuch für die Dresdner.

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Peter Pacult (r.) beschwert sich lautstark bei Schiedsrichter Robert Hartmann.

Quelle: Stefan Puchner, dpa

Aalen/Dresden. Dynamo-Trainer Peter Pacult war total gefrustet: "Für mich ist es nicht einfach, das Spiel zu bewerten. Ich bin enttäuscht von diesem Schiedsrichter-Quartett. Bei der Roten Karte fragt der Schiedsrichter den Spieler, wer eigentlich das Foul begangen hat. Bei solchen Entscheidungen hat es jede Mannschaft der Welt schwer. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben wenig zugelassen und hätten durch Trojan in Führung gehen müssen. Danach gab es keinen Elfmeterpfiff. Und in der zweiten Hälfte gab es erneut keinen Elfmeter. Jetzt müssen wir rechtliche Schritte prüfen, um diesen Platzverweis gegen Trojan richtig zu stellen." Die Chancen, dass das gelingt, stehen nicht so schlecht.

Dynamos Interimskapitän Cristian Fiel, der Robert Lechleiter im Strafraum von hinten zu Fall gebracht hatte, konnte sich nur dunkel an die Szene erinnern: "Der Ball kommt irgendwie in meine Richtung, ich stochere da rein und weiß nicht, ob ich ihn treffe oder nicht." Dass Hartmann falsch lag, schloss er aber aus dem Verhalten des Gegners: "Vier Aalener Spieler gehen zum Schiedsrichter hin und sagen, dass es keine Rote Karte war, erzählen ihm irgendwelche Sachen - und der Schiedsrichter sagt nein."

Selbst Pacults österreichischer Landsmann Ralph Hasenhüttl zeigte Mitleid mit den Sachsen. Der VfR-Trainer sagte: "Es war eine bittere Niederlage für die Dresdner, weil sie gezeigt haben, dass sie Qualität besitzen. Wir waren in der einen oder anderen Situation sehr glücklich. Schön, dass wir uns noch mal belohnt haben. Wir wollten drei Punkte, um Rang sechs zu erreichen. Diesen können wir jetzt gegen 1860 sichern." Ex-Dynamo Tim Kister gab derweil zu: "Es tut mir leid für meine Freunde in Dresden."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.05.2013

JOL

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