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Sascha Lense gibt DSC-Schmetterlingen Selbstvertrauen

Sascha Lense gibt DSC-Schmetterlingen Selbstvertrauen

Dreimal in Folge standen die Volleyballerinnen des Dresdner SC zuletzt im Meisterschaftsfinale. Diese Serie wollen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl auf jeden Fall fortsetzen.

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Corina Ssuschke-Voigt sieht die erfahrenen Spielerinnen im DSC-Team heute besonders in der Pflicht.

Quelle: Lutz Hentschel

Nachdem sie die zweite Halbfinal-Partie bei den Ladies in Black Aachen am Ostersonnabend hauchdünn mit 2:3 verloren haben, steht heute Abend ab 19 Uhr in der Margon-Arena das Entscheidungsspiel an.

"Wir wissen, dass es um Alles oder Nichts geht und wir wollen natürlich gewinnen", lässt Waibl keinen Zweifel am klaren Ziel seiner Mannschaft. In den letzten beiden Tagen hat er mit seinen Schützlingen an einigen Stellschrauben gearbeitet, damit das Vorhaben gelingt. "So viel müssen wir nicht ändern, aber wir werden von Beginn an mit mehr Energie und Power zu Werke gehen", so der DSC-Coach, der dabei vor allem auf die "siebte Frau", die Fans auf den Rängen baut: "Wir hoffen natürlich auf eine volle Halle, brauchen die maximale Unterstützung von den Fans."

In der Vorrunde und auch im ersten Halbfinalspiel gab es in der Margon-Arena für die Aachener Damen nichts zu holen. "Wir müssen uns nur auf unsere eigenen Stärken besinnen. Dabei sind vor allem wir älteren, erfahrenen Spielerinnen gefragt", weiß Nationalspielerin Corina Ssuschke-Voigt, die immer, wenn sie in den letzten Spielen eingewechselt wurde, ihre Mannschaftsgefährtinnen durch ihre Emotionen mitreißen konnte. Die 30-Jährige kennt solche Situationen aus ihrer Karriere zur Genüge und sagt selbstbewusst: "Wir können auf jeden Fall besser spielen als zuletzt und das wollen wir auch beweisen."

Viel Selbstvertrauen habe ihnen auch Sportpsychologe Sascha Lense noch einmal vermittelt, wie Ssuschke-Voigt berichtet. Der ehemalige Fußball-Profi, der in der Saison 1999/2000 auch für Dynamo Dresden spielte, arbeitet seit einigen Wochen mit den DSC-Damen. "Eigentlich war die Zusammenarbeit erst für die kommende Saison angedacht, doch wir haben schon einmal vor den Playoffs angefangen, uns zu beschnuppern", erklärt der 38-Jährige, der als ehemaliger Profi sich natürlich besonders gut in die Lage der Spielerinnen hineinversetzen kann. Eine tolle Ansprache gab es auch von der leider noch verletzten Rebecca Perry. "Sie hat der ganzen Mannschaft ebenfalls noch einmal Mut zugesprochen und alle aufgemuntert", so Corina Ssuschke-Voigt.

Wie schon zum ersten Halbfinalspiel, so wird es auch heute wieder die "Becheraktion" geben. Der Start verlief äußerst erfolgreich, die Motive von Zuspielerin Mareen Apitz und Angreiferin Lisa Izquierdo waren am Ende des Spieltages bereits vergriffen und mussten nachproduziert werden. Wer den DSC also unterstützen und sich nebenbei seine Lieblingsspielerin per Becher nach Hause holen möchte, der kann seinen Trinkbecher behalten und spendet somit die 2 Euro Pfand an den Verein. Wer kein Getränk kaufen möchte, für den ist der Becher auch am Fanstand erhältlich. Und wer trinken und spenden, aber keinen Becher haben möchte, der gibt das Behältnis ebenfalls am Fanstand ab und unterstützt damit ebenfalls den Club.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.04.2014

Astrid Hofmann

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