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Saisonvorbereitung beim Dresdner SC: Waibl macht aus der Not eine Tugend

Saisonvorbereitung beim Dresdner SC: Waibl macht aus der Not eine Tugend

Seit knapp zwei Wochen ackern die DSC-Volleyballerinnen für die neue Saison. Allerdings blicken Cheftrainer Alexander Waibl und Athletik-Coach Mirko Theurer bei den täglichen Trainingseinheiten lediglich in fünf Augenpaare.

Dresden .

Dresden (DNN). Seit knapp zwei Wochen ackern die DSC-Volleyballerinnen für die neue Saison. Allerdings blicken Cheftrainer Alexander Waibl und Athletik-Coach Mirko Theurer bei den täglichen Trainingseinheiten lediglich in fünf Augenpaare. Denn während die vier Juniorennationalspielerinnen Magdalena Gryka, Lisa Izquierdo, Juliane Langgemach und Lisa Stock derzeit gerade bei der U19-EM in Ankara schmettern, sind die beiden holländischen Nationalspielerinnen Judith Pietersen und Robin de Kruijf sowie die Belgierin Laura Heyrman mit ihren jeweiligen Auswahl-Teams unterwegs. Außerdem befinden sich Anne Matthes (Schulter-OP) und Kerstin Tzscherlich (Knie-OP) noch in der Rehabilitation.

Während mancher Trainer angesichts eines solchen Minikaders in der Vorbereitung in lautes Wehklagen verfallen würde, sieht Alexander Waibl dazu keinen Grund: "Derzeit stehen ohnehin viele Athletik-Einheiten auf dem Programm und dabei ist es egal, ob zwölf oder fünf Spielerinnen dabei sind. Zudem habe ich Zeit und Gelegenheit, mit den fünf Athletinnen sehr intensiv an der Technik und an individualtaktischen Dingen zu feilen. So arbeite ich mit Zuspielerin Mareen Apitz gerade an der Passgeschwindigkeit oder mit den Angreiferinnen an verschiedenen Schlagwinkeln. Aufpassen müssen wir nur, dass die Belastung für die Mädels nicht zu hoch wird."

Probleme für eine optimale Saisonvorbereitung sieht Waibl keinesfalls, zumal die abwesenden Spielerinnen nicht untätig zu Hause sitzen. "Ich gehe davon aus, dass sie ebenfalls gut arbeiten und auf hohem Niveau trainieren", ist der Coach sicher und setzt hinzu: "Die Juniorinnen werden nach der EM von mir sogar eine Woche Pause bekommen, steigen am 3. September bei uns ins Training ein und die anderen erwarte ich spätestens am 22. September zurück in Dresden. Dann haben wir bis zum Saisonstart immer noch vier Wochen Zeit, um uns richtig einzuspielen", bleibt Waibl gelassen.

Damit das Training für seine fünf Damen derzeit nicht zu eintönig verläuft, wird zwischendurch für ein wenig Abwechslung gesorgt. So tritt Waibl mit seinem Quintett am Sonnabend beim Drachenboot-Cup auf der Talsperre Malter an und kommenden Mittwoch steht eine Runde Golf in Ullersdorf auf dem Plan. "Ein wenig Spaß muss auch sein", meint der DSC-Trainer, der selbst seine Golf-Premiere erlebt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.08.2012

Astrid Hofmann

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