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Saisonstart in Bochum: Dynamo Dresden will den Klassenverbleib

Saisonstart in Bochum: Dynamo Dresden will den Klassenverbleib

Ein Déjà-vu-Erlebnis will Dynamo Dresden unter allen Umständen vermeiden. Mit dem neuen Kapitän Robert Koch, aber altbewährtem Personal startet der Fußball-Zweitligist am Samstag beim VfL Bochum (15.30 Uhr) in das zweite Jahr nach dem Aufstieg - und hat dabei einzig und allein den Klassenverbleib im Fokus.

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Fahrtziel Klassenerhalt: Ralf Loose will mit Dynamo Dresden unbedingt in der 2. Bundesliga verbleiben.

Quelle: Dominik Brüggemann

„Das steht ganz klar im Vordergrund“, betonte der Sportliche Leiter Steffen Menze.

In Dresden will man aus der Vergangenheit lernen und sich nicht wie in der Saison 2005/2006 nach dem zweiten Zweitliga-Jahr gleich wieder aus dem Unterhaus verabschieden.Die erste Lehre zog man schon in der Sommerpause, als der Verein den Verkauf von Top-Stürmer Mickael Poté zu Bundesliga-Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth ablehnte. Vor sieben Jahren hatte man Goalgetter Klemen Lavric an den MSV Duisburg verkauft.

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Andreas Koch freut sich über den neuen Kapitän Robert Koch. "Da weht frischer Wind", meint er und hofft auf einen 8. Platz der Mannschaft.

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Paderborns Christian Strohdiek (l.) und Mickael Poté von Dynamo Dresden. (Archiv)

Quelle: dpa

„Mickael ist noch nicht bei einhundert Prozent, aber wenn er physisch noch zulegt, werden wir wieder viel Freude an ihm haben“, sagte Trainer Ralf Loose.Für die Mission Ligaverbleib haben die Dresdner mit einem Budget von 6,2 Millionen Euro für die Profiabteilung sieben Neuzugänge an die Elbe gelotst und mit Tobias Müller einen Spieler aus der eigenen Jugend hochgezogen.

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Die Zweitligamannschaft von Dynamo Dresden begann am Sonntagnachmittag mit ihrem Trainingsauftakt im Ostragehege die Vorbereitung auf die Saison 2012/13.

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Rot-Gelb-Grün: Was auch immer die Dynamo-Ampel anzeigt - in der kommenden Saison sollen wieder viele Punkte gesammelt werden.

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Von den Neuen werden wohl zunächst nur der Franzose Anthony Losilla (defensives Mittelfeld) und möglicherweise Allrounder Cüneyt Köz den Sprung in die Startelf schaffen. Zahlreiche Spieler wie Idir Ouali, Bjarne Thoelke, Hasan Pepic und Florian Fromlowitz lauern aber auf ihre Chance. Punktuell und in der Breite hat der Kader an Qualität gewonnen.

Nach der mit Platz neun äußerst erfolgreichen Vorsaison ist man in Dresden vor allem bemüht, die gern schnell aufkeimende Euphorie im Rahmen zu halten. Nach zwölf Testspielen ohne Niederlage und einem Unentschieden treten die Spieler auf die Bremse. „Die Fans dürfen gern träumen. Aber wir wissen, was auf uns zukommt und dass es wieder viel harter Arbeit bedarf, um unsere Ziele zu erreichen“, erklärte Koch.Am Samstag treffen die Dresdner ausgerechnet zum Saisonstart auf Stürmer Zlatko Dedic. Dynamo hätte den Slowenen gern behalten, doch nach einem Jahr Leihgeschäft musste er zurück zum VfL Bochum. Für den 13-Tore-Mann der vergangenen Saison wird noch fieberhaft nach Ersatz gesucht.

„Wir sind in Gesprächen und arbeiten stündlich an einer Lösung“, sagte Loose.Der Coach weiß zumindest schon genau, wie sich Dynamo an die nötigen Punkte für das rettende Ufer heranpirschen will. „Wir werden in Eichhörnchen-Manier und mit einigen Dreiern zwischendurch unsere Punkte sammeln, um uns gut zu platzieren“, erklärte Loose. Menze hofft vor allem auf eine turbulenzfreie Zeit: „Wir werden gestärkt in die Saison gehen, die wir wenn möglich in einem ruhigen Fahrwasser durchlaufen wollen“, beschreibt der Sportliche Leiter seine Vorstellungen. „Wer eine ruhige Saison will, ist in Dresden an der falschen Adresse. Es wird wieder eine Spielzeit mit Höhen und Tiefen“, hielt Loose mit einem Lachen dagegen. Am Ende zählt für die beiden und das Team aber nur das gemeinsame Ziel Klassenverbleib.

Von Tina Hofmann, dpa

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