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Saisonrückblick bei Dynamo Dresden: Das war die Spielzeit 2011/12

Saisonrückblick bei Dynamo Dresden: Das war die Spielzeit 2011/12

Die Zweitliga-Saison 2011/12 ist Geschichte. Lediglich in zwei Relegationsduellen werden noch zwei Teams für die nächste Spielzeit ermittelt. Für Dynamo Dresden verlief die Saison mehr als erfolgreich: Der Abstiegskandidat schließt das Jahr souverän auf Rang neun ab – besser als selbst von vielen Fans erhofft.

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Die Dynamo-Spieler hatten in dieser Saison mehr als ein Mal Grund zum Feiern.

Quelle: Dominik Brüggemann

Es wird Zeit für eine Rückschau. Im ersten Teil blicken wir zurück auf eine turbulente Spielzeit…

Schwacher Start

Der Saisonstart verlief schwach: Zum Auftakt in Cottbus deutete die Dynamo-Elf zwar ihr Potenzial an, die Cottbusser waren jedoch cleverer. Gegen Rostock gab es zuhause ein 1:1, danach wurde in Fürth verloren – die SG Dynamo stand auf Rang 16. Dazwischen gelang Dynamo aber auch eine Sensation: Im DFB-Pokal wurde Bayer Leverkusen in einem denkwürdigen Spiel aus dem Wettbewerb gekegelt.

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Zum Saisonfinale gab es noch mal ein Unentschieden gegen Frankfurt.

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Es geht aufwärts

So schlecht sollte das Team von Ralf Loose anschließend jedoch nicht mehr da stehen. Das 4:0 gegen Union Berlin brachte den ersten Sieg, gegen den VfL Bochum gab es die erste positive Überraschung – schließlich galten die Bochumer zu diesem Zeitpunkt noch als Mitanwärter für den Aufstieg. Spätestens mit dem 2:0 bei Eintracht Braunschweig hatte sich Dynamo im Mittelfeld eingenistet. Das Team überwinterte schließlich auf einem starken elften Platz.

Zeit für Überraschungen

In der Rückrunde zeigten die Dresdner, dass sie an guten Tagen zu Großem fähig sind. Fürth, Düsseldorf, St. Pauli, Paderborn: Dynamo nahm allen in der Rückrunde Punkte ab. Dank größtenteils guter Leistungen war der Klassenerhalt früh in trockenen Tüchern. Schon am 31. Spieltag gab es kein Halten mehr.

Kaum übermächtige Gegner

Nur an einem Gegner bissen sich die Dynamos die Zähne aus: Eintracht Frankfurt gelang es, Dynamo zwei Mal zu besiegen. In beiden Partien erwiesen sich die Hessen als eine Nummer zu groß für den Aufsteiger. Alle anderen Teams mussten mindestens einen Punkt an die Schwarz-Gelben abtreten.

Die Konstanz fehlt

Auf der anderen Seite zeigt sich: es gibt auch kaum Gegner, gegen die Dynamo alle sechs Punkte eingefahren hat. Einzig gegen den VfL Bochum wurden alle möglichen Zähler geholt. Ansonsten blieb Dynamo in entscheidenden Phasen der Saison zu unkonstant, um mehr als Rang neun zu erreichen.

Auswärts wie daheim: Dynamo im Mittelfeld

Die einstige Achillesferse hat Ralf Loose beseitigt: Dynamo ist nicht mehr so auswärtsschwach wie früher. Vier Siege und zwei Unentschieden durfte Dynamo auf fremdem Platz feiern – darunter das 4:2 bei 1860 München – dank der vielen Dresdner vor Ort ja eigentlich ein Heimspiel. Im Glücksgas-Stadion gab es dafür nur vier Niederlagen. Nur Eintracht Frankfurt, Erzgebirge Aue, 1860 München und der SC Paderborn feierten in Dresden einen Sieg.

Fazit: gesichertes Mittelfeld – mehr nicht

Dynamo hat für einen Aufsteiger eine mehr als respektable Saison gespielt. Platz neun ist mehr, als die Fans vor Saisonbedingt erwarten durften – der frühzeitige Klassenerhalt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Nicht ein Mal stand die SG Dynamo auf einem direkten Abstiegsplatz. In der kommenden Saison muss Dynamo aber noch konstanter werden und vor allem die sogenannten „leichten“ Spiele gegen die Abstiegskandidaten gewinnen. Den sicheren Platz im Mittelfeld hat sich das Team vor allem durch überraschende Siege gegen Top-Teams erspielt.

Wie die Mannschaft reagiert, wenn sie einmal in Abstiegsgefahr gerät, muss sich erst noch zeigen – auch wenn Trainer Ralf Loose alles dafür tun wird, dass Dynamo den Tabellenkeller auch nächste Saison aus sicherer Entfernung beobachten kann.

Am Donnerstag lesen Sie den zweiten Teil unseres Saisonrückblicks. Dann betrachten wir die Entwicklung der Mannschaft!

sl

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