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Saisonbilanz: Blau-Weiß-Dresden-Chef Grosse sah Licht und Schatten

Saisonbilanz: Blau-Weiß-Dresden-Chef Grosse sah Licht und Schatten

Die Tennis-Punktspielsaison 2012 ist Geschichte. Die beiden Mannschaften von Blau-Weiß Blasewitz spielten zum dritten Mal in Folge in der starken 3. Liga Südost.

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Sven Grosse

Dresden . Die Herren erreichten mit dem zweiten Platz hinter dem SC Uttenreuth ihr bisher bestes, die Damen mit dem sechsten Rang ihr schlechtestes Ergebnis. Der Blasewitzer Team-Manager Sven Grosse zieht Bilanz.

Frage: Wie zufrieden sind Sie mit den Ergebnissen?

S. Grosse: Die Herren haben insgesamt eine hervorragende Saison gespielt, denn diese 3. Liga ist sehr ausgeglichen besetzt. Das zeigt sich schon daran, dass Iphitos München mit zwei Spielern, die in diesem Jahr in Wimbledon aktiv waren, nur auf dem fünften Platz einkam und mit dem TC Ismaning ein anderer Favorit sogar absteigen muss. Trotz des Abgangs von Peter Torebko hatten wir die seit 2010 am besten besetzte Mannschaft zur Stelle. Alle Neuzugänge haben sich als Verstärkung erwiesen. Unsere Damen haben indes enttäuscht.

Für die Herren war aber noch viel mehr möglich: der Titel und damit auch der Aufstieg in die 2. Bundesliga-

Wenn du vor dem letzten Punktspielwochenende Tabellenführer bist, möchtest du natürlich den Titel holen. Doch das Punktspielfinale verlief für uns wirklich denkbar unglücklich. Das letzte mit 4:5 verlorene Heimspiel gegen Hainsacker, wo wir den Titel schon hätten klar machen können, mussten wir ohne unsere Nummern eins und drei, Jiri Vesely und Roman Jebavy bestreiten, weil beide parallel beim Turnier in Liberec das Halbfinale bestritten. Bereits am Tag danach fand das Spiel in Uttenreuth statt. Die Mannschaft kam erst nach Mitternacht dort an und traf anderntags auf einen ausgeruhten, da am Vortag spielfreien und hoch motivierten Gegner. Das erklärt die 3:6-Niederlage.

Wie können solche Ausfälle passieren? Waren die Verträge nicht wasserdicht?

Im Fall des Spitzenspielers Vesely war von vornherein klar, dass für ihn Weltranglistenturniere Vorrang haben. Jebavy hätte aber auf alle Fälle für Blau-Weiß spielen müssen, sein Nichterscheinen wird Konsequenzen haben.

Uttenreuth ist zwei Wochen später mit einem 6:3-Sieg gegen Waldau Stuttgart locker in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Tut das weh?

Es zeigt uns zumindest, dass wir es auch hätten schaffen können. Ich meine deshalb, dass es sich lohnt, diese Mannschaft im Wesentlichen auch für die nächste Saison zusammen zu halten. Ich sehe auch gute Chancen, Jiri Vesely zu halten, obwohl er in den letzten Wochen in der Weltrangliste weit nach oben geklettert ist.

Für die Damen reichte es diesmal nur zum sechsten Platz...

Sie sind deutlich unter den Erwartungen geblieben. Ausgenommen von dieser Einschätzung sind die beiden Tschechinnen Tereza Martincova und Zuzana Zalabska, die erneut eine glänzende Saison gespielt haben. Bei den deutschen Spielerinnen mussten wir hingegen feststellen, dass bei der Mehrzahl die Qualität für die 3. Liga nicht oder nicht mehr da ist. Da werden wir die Mannschaft umbauen.

Wie könnte das aussehen?

Wir wollen auf jeden Fall jungen Talenten eine Chance geben, zum Beispiel der 14-jährigen Laura Kretzschmar

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 26.09.2012

Interview: Rolf Becker

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