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Saisonauftakt im Volleyball: Dresdner SC „auf Angriff gebürstet“

Saisonauftakt im Volleyball: Dresdner SC „auf Angriff gebürstet“

Dresden. Am Samstag 17.30 Uhr wird es wieder Ernst für die Volleyballerinnen des Dresdner SC. In der heimischen Margon-Arena startet dann die neue Saison.

Im Gegensatz zum Vorjahr will der zuletzt zweimalige Vizemeister jedoch keinen Titel als Saisonziel vorgeben. „Wir wollen uns weiterentwickeln“, gibt DSC-Volleyball-Chef Jörg Dittrich die Marschroute vor.

Die Chancen dazu stehen gut. Trainer Alexander Waibl schwärmt von seiner jungen und hochtalentierten Truppe. Die Mannschaft habe sehr viel Potenzial, ist er sich sicher. Waibl warnt aber auch: Das Potenzial müsse zuerst noch gehoben werden. Erst seit knapp vier Wochen trainiert er mit (fast) allen Spielerinnen. Zu Beginn der Vorbereitung hatte Waibl nur fünf Akteurinnen zur Verfügung. Das Team habe zwar in den vergangenen zwei Wochen enorme Fortschritte gemacht, bis aber alle Automatismen greifen und jeder Spielzug perfekt sitzt, werde es noch ein paar Wochen dauern.

Zudem fehlen einige wichtige Spielerinnen. Anne Matthes wird nach ihrer Schulter-Operation frühestens im Dezember wieder dabei sein, wann Libera Kerstin Tzscherlich wieder ins Training einsteigen kann, ist noch völlig unklar. Das DSC-Urgestein kämpft laut Waibl noch immer mit Schmerzen im Knie, das nach einem Knorpelschaden operiert werden musste. Besser sieht es dagegen bei Juliane Langgemach aus, die bereits wieder im Kader steht. Auch Friederike Thieme ist nach ihrer Verletzung wieder im Training.

Nach dem Umbruch vergangene Saison muss Waibl zudem zahlreiche neue Spielerinnen integrieren. Martina Utla und Laura Heyrman kamen neu, zudem rückten gleich vier Spielerinnen aus der Jugend auf und müssen sich erst einmal an Trainingsumfänge und Spielweise bei den „Profis“ gewöhnen. Die Herausforderung zu meistern, Spitzenleistung zu vollbringen und gleichzeitig den Nachwuchs zu fördern, sieht Vorstandschef Dittrich als einen der Schwerpunkte der Saison. Es gelte, die gestiegenen Erwartungen zu erfüllen und gleichzeitig immer wieder DSC-Talente ins Team zu integrieren.

Die finanzielle Basis sei in jedem Fall gelegt. Der Etat wurde noch einmal um 100.000 Euro auf knapp 1,3 Millionen Euro gesteigert, auch die Zahl der verkauften Dauerkarten kletterte auf rund 500 Stück. Aktuell seien noch rund 40.000 Euro im Etat ungedeckt, allerdings könnte sich die Summe bei einem Heimspiel im Pokal oder etwas Glück in den Playoffs noch verringern. „Wir sind auf einem guten Weg“, blickt Dittrich voraus.

sl

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