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Saison-Aus für die Dresdner Eislöwen – Stewart-Team unterliegt 0:2 in Bietigheim

Eishockey Saison-Aus für die Dresdner Eislöwen – Stewart-Team unterliegt 0:2 in Bietigheim

Sie haben gekämpft, aber es hat in den Play-offs der DEL 2 nicht zum Weiterkommen gereicht: Die Cracks von der Elbe verloren das fünfte Spiel der Serie bei den Steelers mit 0:2 und können nun in den Urlaub gehen.

Eislöwen-Trainer Bill Stewart wäre gern noch eine Runde weitergekommen. Es klappte nicht.

Quelle: Frank Dehlis

Bietigheim/Dresden. Die Dresdner Eislöwen konnten den Bietigheim Steelers kein Bein mehr stellen. Das Team von Trainer Bill Stewart unterlag am Dienstagabend vor nur 2473 Zuschauern im fünften Play-off-Halbfinalspiel beim Titelverteidiger mit 0:2 (0:0, 0:1, 0:1) und verlor damit die Serie mit 1:4. Dennoch können die Elbestädter mit erhobenem Haupt in die Sommerpause gehen, denn sie waren bis zur letzten Minute ein hartnäckiger Gegner, der den Steelers das Leben sehr schwer gemacht hat. Das sah auch Bietigheims Coach Kevin Gaudet so, der nach dem Einzug seines Teams ins Finale meinte: „Bill hat einen sehr guten Job gemacht. Ich wusste, dass es wieder sehr schwer wird und ich bin stolz, dass wir mit so wenigen Leuten einen Weg gefunden haben, zu gewinnen.“ Auch Eislöwen-Trainer Bill Stewart war mit seinen Jungs zufrieden: „Es war wieder ein sehr intensives Spiel. Beide Mannschaften haben in der Serie sehr hart gekämpft und beide Torhüter waren hervorragend. Kevin wünsche ich viel Glück in der nächsten Runde, für uns ist jetzt Zeit zum Relaxen.“

Gleich von Beginn an übernahmen die Steelers, die neben ihren Langzeitverletzten auch noch auf Dominic Auger verzichten mussten, das Zepter auf dem Eis. Schon in der ersten Minute kam Matt McKnight zu einer Großchance, doch Dominik Grafenthin konnte gerade noch den Schläger dazwischen halten. Und so ging es munter weiter, Brett Jaeger im Tor der Dresdner bekam gut zu tun. Erst Recht, als René Kramer und später Sebastian Zauner in die Kühlbox mussten. Doch zum Glück und dank eines weiter glänzend parierenden Jaegers überstanden die Dresdner zweimal die Unterzahlsituationen ohne Gegentreffer. Danach fanden auch die Eislöwen etwas besser ins Spiel, aber sie konnten Steelers-Goalie Sinisa Martinovis ebenfalls nicht überwinden, auch nicht bei einem Powerplay kurz vor der Pause.

Kurz nach Wiederbeginn gab es für Eislöwen-Verteidiger Pat Baum eine lange „Denkpause“ in der Kühlbox (2+2+ 10 Minuten Disziplinarstrafe). Gerade, als das vierminütige Powerplay der Gastgeber ohne Zählbares vorüber war, kamen die Steelers doch noch zum Tor. Max Prommersberger war der Schütze zum 1:0 (27.), allerdings lenkte sich wohl Brett Jaeger den Puck fast selbst ins Gehäuse. Eine glückliche Führung. Dennoch kämpften die Dresdner unverdrossen weiter, erarbeiteten sich auch einige Chancen, konnten jedoch Martinovic nicht überlisten. So ging es mit dem knappen Vorsprung des Titelverteidigers zum letzten Pausentee.

Im Schlussdrittel waren die Elbestädter auf jeden Fall das aktivere Team, doch ein Tor wollte ihnen nicht gelingen. Obwohl Bietigheim in der Schlussphase drei Strafzeiten in kurzer Folge kassierte und die Eislöwen sogar 46 Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnten, bekamen sie den Puck nicht über die Linie. Auch eine Auszeit, die Bill Stewart extra noch einmal genommen hatte, nützte nichts. Die Schwäche im Powerplay brach den Sachsen zumindest in dieser Partie das Genick. Als sie dann kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit alles auf eine Karte setzten und Brett Jaeger aus dem Tor nahmen, verloren die Dresdner die Scheibe und Shawn Weller beförderte eine Sekunde vor der Sirene die Scheibe zum 2:0 ins leere Gehäuse.

Von Astrid Hofmann

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