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Sahnehäubchen für den VC Dresden: Play-Off-Start in Berlin

Sahnehäubchen für den VC Dresden: Play-Off-Start in Berlin

Die Ausgangslage könnte unterschiedlicher kaum sein. Während die Volleyballer des VC Dresden mit dem Erreichen des Playoff-Viertelfinales ihr Ziel "Klassenerhalt" erreicht haben, startet der Tabellenerste Berlin Recycling Volleys jetzt erst in die heiße Phase des Unternehmens "Titelverteidigung".

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Quelle: Archiv

Für die Elbestädter sind die zu erwartenden beiden Partien das Sahnehäubchen auf die Premierensaison in der Beletage, die Hauptstädter wollen mit zwei klaren Siegen Schwung nehmen für die nächsten schwereren Hürden. Dafür haben sich die Schützlinge des australischen Trainers Mark Lebedew in der vergangenen Woche in Italien den letzten Schliff geholt, sie erwarten zum ersten Spiel an diesem Sonntag (16 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle 4000 Zuschauer.

Während Lebedew nahezu mit kompletter Kapelle antreten kann, gleicht das VC-Lager derzeit einem Lazarett. Mittelblocker Philipp Collin zog sich im letzten Spiel einen Muskelfaserriss zu und fällt aus. Tim Neuber klemmte sich einen Nerv im Rücken ein, steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Und es erwischte auch Sven Dörendahl, der mit einem Infekt im Bett liegt. "Ob ich in Berlin dabei bin, entscheide ich kurzfristig", so der 39-Jährige, der weiß: "Unter diesen Vorzeichen wird es für uns umso schwerer. Aber die Mannschaft wird alles geben. Ich hoffe, die Spieler können die Atmosphäre genießen und lassen sich nicht so beeindrucken wie bei unserem ersten Auftritt." Während sich die VC-Akteure auf das Viertelfinale konzentrieren, werden im Hintergrund die Weichen für die Zukunft gestellt. Bis zum 1. April muss die Meldung für die 1. Bundesliga abgegeben sein, bis zum 15. April fordert die DVL die Lizenzunterlagen, in denen 25 Prozent des Etats nachzuweisen sind. "Wir wollen das Projekt fortsetzen, aber nicht um jeden Preis", so Geschäftsführer Matthias Broda, der seit dem Klassenerhalt schon gute Gespräche mit potenziellen Sponsoren führte, der aber vor allem auf Bekenntnisse aus Politik und Wirtschaft wartet. "Wir brauchen recht schnell eine solide finanzielle Basis, damit wir seriös planen können", betont der zweite Geschäftsführer Jan Pretscheck, der hinzufügt: "Wir werden auch im nächsten Jahr keine Profimannschaft haben, wollen das Team zum großen Teil zusammenhalten. Dennoch ist es notwendig, den bisherigen Mini-Etat von 150000 Euro zu verdoppeln." Erste Maßnahme zur Professionalisierung soll die Installierung eines hauptamtlichen Cheftrainers sein. Am Donnerstag trafen sich Broda und Pretscheck mit Sven Dörendahl, der die Betreuung der Mannschaft bislang im Nebenjob erledigte. "Wir wollen weiter mit Sven arbeiten und er bekundete auch seine Bereitschaft", sieht Pretscheck der Lösung der wichtigsten Personalfrage zuversichtlich entgegen. Erst wenn dieser Vertrag unter Dach und Fach sei, werde über die Zusammenstellung des Teams für die neue Saison entschieden, so Pretscheck.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.03.2013

ah

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