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Sächsische Sportlergala in Dresden – Drei Preisträger in Abwesenheit ausgezeichnet

Sächsische Sportlergala in Dresden – Drei Preisträger in Abwesenheit ausgezeichnet

Dresden. Radsport-Weltmeisterin Judith Arndt, Kugelstoß-Weltmeister David Storl und das Eiskunstlauf-Weltmeisterpaar Aljona Savchenko/Robin Szolkowy sind die sächsischen „Sportler des Jahres 2011".

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Zurückhaltend auf der Bühne, aber stark im Abstoss: David Storl.

Quelle: Franziska Schmieder

Am Samstagabend wurden sie bei der Sächsischen Sportgala mit der Sächsischen Sportkrone geehrt. 900 Sportler und Gäste feierten die Sieger der Umfrage des Landessportbundes Sachsen (LSB). Mehr als 17.000 Teilnehmer hatten bei der gemeinsamen Wahl des LSB und des Sächsischen Sportjournalisten-Vereins abgestimmt. Das Expertenurteil der Fachjournalisten aus der Vorauswahl ging dabei mit in die Wertung ein.

Zeitfahr-Weltmeisterin Arndt hatte, wie die anderen Umfragesieger auch, bereits nach dem Votum der Sportjournalisten in Front gelegen. Sie setzte sich in einer äußerst knappen Entscheidung mit 17,82 Prozent der Stimmen vor Rodel-Weltmeisterin Tatjana Hüfner (17,78) und Biathlon-Staffel-Champion Tina Bachmann (17,01) durch. Die Leipzigerin erfuhr in Australien von ihrer Ehrung, wo sie sich nach dem Weltcup in Peking weiter auf die Olympia-Saison vorbereitet.

Sein überraschender Weltmeistertitel im Kugelstoßen brachte dem Chemnitzer Kugelstoßer Storl viele Sympathien und mit 20,94 Prozent auch die meisten Stimmen ein. Die Plätze zwei und drei gingen mit dem Oberwiesenthaler Eric Frenzel (Nordische Kombination, 19,24) und Skispringer Richard Freitag aus Aue (11,21) auch in dieser Kategorie an sächsische Wintersportler.

Zur Mannschaft des Jahres 2011 wählten Sportpublikum und Journalisten die Welt- und Europameister im Eiskunstlauf, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy. Die Chemnitzer erhielten nach 2008 bereits die zweite sächsische Sportkrone. Auf das Traumpaar entfielen 21,85 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sie konnten wegen eines Sturzes von Savchenko im Training nicht anwesend sein. Es war der deutlichste Erfolg in der diesjährigen Sportlerwahl. Die folgenden Plätze gingen nach dem Willen der Umfrageteilnehmer an die Fußballteams des FC Erzgebirge Aue (15,68) und der SG Dynamo Dresden (12,28).

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Auf der Bühne wurden aus allen Teilnehmern an der Umfage drei Gewinner gezogen.

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Für sein Lebenswerk wurde der Dresdner Peter Gorka geehrt. Der 69-Jährige war in über 50 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit maßgeblich an der Entwicklung des Sports, insbesondere des Tennissports in Dresden und Sachsen beteiligt. Bis zum vergangenen Jahr hatte er das Amt des Vizepräsidenten im Deutschen Tennisbund inne.

Als Trainer des Jahres wurde der Chemnitzer Eiskunstlauf-Coach Ingo Steuer ausgezeichnet, der Savchenko/Szolkowy zu mittlerweile drei WM- und vier EM-Titeln sowie Olympia-Bronze führte. Auch er war nicht anwesend. Die Sportkrone für den Förderer des Jahres ging an die Sparkassen Finanzgruppe im Freistaat Sachsen.

dpa/fs

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