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Sachsens Sportler des Jahres: Dresdner diesmal nicht unter den Siegern, gefeiert wurde trotzdem

Sachsens Sportler des Jahres: Dresdner diesmal nicht unter den Siegern, gefeiert wurde trotzdem

Noch im letzten Jahr konnten die Dresdner Ruderer Karl Schulze und Tim Grohmann über den Titel als Sachsens "Mannschaft des Jahres" jubeln. Nach ihrem Olympiasieg von London waren die "Goldjungs" im Fokus der Öffentlichkeit.

Bei der Umfrage für das Jahr 2013 landeten die Vize-Weltmeister nur auf dem zehnten und damit letzten Platz. Karl Schulze, für den in dieser Woche die Abschlussprüfungen an der Polizeischule in Kienbaum beginnen, sieht darin aber kein Problem: "Ich nehme das locker, es standen ja wirklich viele gute Teams auf dem Stimmzettel. Und wir hatten ja diesmal keinen Titel zu bieten", meinte er schmunzelnd und fügte hinzu: "Ich gönne es den anderen von Herzen. Mit Bob-Weltmeister Francesco Friedrich schaffte es ja immerhin ein Sportler aus der Region unter die Top-Drei."

Stefanie Karg, Kapitän der Volleyballdamen des Dresdner SC, sah es ähnlich. "Es war namhafte und qualitativ starke Konkurrenz am Start. Zudem steht Volleyball sicher ohnehin nicht so im Mittelpunkt wie vielleicht andere Sportarten", so die Mittelblockerin, die mit ihren Mannschaftsgefährtinnen den Abend am spielfreien Wochenende dennoch genießen konnte. Und rein optisch gehörten die Dresdner Schmetterlinge auf jeden Fall zu den Highlights der Gala.

Bei den Männern landete DSC-Wasserspringer Sascha Klein als bester Dresdner auf dem fünften Platz. Der Synchron-Weltmeister und Bronzemedaillengewinner im Einzel hätte sicher diesmal einen Platz unter den besten drei Sachsen verdient gehabt, doch der stets zurückhaltende und bescheidene Athlet nahm es gelassen. "Unsere Sportart genießt nicht so große Aufmerksamkeit. Und zudem ist es ja auch eine Frage, wie viele Leute man mobilisieren kann, an der Umfrage teilzunehmen", meinte er lächelnd.

Immerhin lag er noch vier Plätze vor Kanu-Weltmeister Tom Liebscher, der die Gala verpasste, weil er gerade im Ski-Trainingslager im schweizerischen St. Moritz Kraft und Kondition für die neue Saison tankt. Auf Platz sechs landeten auch die Footballer der Dresden Monarchs.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2014

ah

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