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Sachsenring-Chef Wolfgang Streubel: Sachsenring ist ein Faktor für die Wirtschaft

Sachsenring-Chef Wolfgang Streubel: Sachsenring ist ein Faktor für die Wirtschaft

Rund um den Sachsenring herrscht am Wochenende Ausnahmezustand. Mit Wolfgang Streubel, Chef der Sachsenring-Rennstrecken-Management-Gesellschaft (SRM), sprach Stefan Geyler.

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Wolfgang Streubel

Quelle: Andreas Kretschel

Hohenstein-Ernstthal. Frage: Wann wären Sie mit dem Grand-Prix-Wochenende zufrieden?

Wolfgang Streubel: Wenn Sonntagnachmittag alle Zuschauer mit tollen Erlebnissen wieder zufrieden nach Hause gehen. Wenn die Rennen packend verliefen und alles unfallfrei über die Bühne ging. Und natürlich, wenn das Wetter mitspielt und mehr Fans als im vergangenen Jahr kommen.

Wie viele müssten das sein?

Mehr als 200 000 am Wochenende.

Ist alles für das große Event angerichtet?

Davon gehen wir aus. Unser Organisationsstab hat die Voraussetzungen dafür geschaffen. Das betrifft den sportlichen Ablauf ebenso wie die gesamte Logistik, das Rahmenprogramm, die Vorbereitung der Campingplätze und vieles mehr.

Der Sachsenring-Grand-Prix ist also mehr als Sport?

Der Sachsenring ist auch ein Wirtschaftsfaktor. 25 Millionen Euro werden am Wochenende umgesetzt. 17 Millionen bleiben in der Region.

Dennoch scheint der WM-Lauf immer

wieder ein finanzieller Drahtseilakt zu sein?

So ist es. Denn viele partizipieren von den Einnahmen. Die Vermarktungsagentur Dorna verlangt Gebühren in Millionenhöhe. Alle Tribünen für 60 000 Zuschauer müssen Jahr für Jahr neu aufgebaut und für die Woche gemietet werden. Die mobilen Stromaggregate verbrauchen allein am Wochenende für 40 000 Euro Diesel. Wir sind nun einmal keine permanente Rennstrecke.

Sind die Anforderungen auch in Zukunft zu stemmen?

Das hoffen und wollen wir. Die SRM vertraut dabei weiter auf die gute Zusammenarbeit mit den Partnern und die Unterstützung der sächsischen Staatsregierung. Denn es ist kein Geheimnis: In die Strecke muss weiter investiert werden.

Was steht im Vordergrund?

Wir kommen nicht umhin, demnächst die Strecke komplett neu zu asphaltieren, da sie nicht nur durch die Rennen, sondern auch durch das Fahrsicherheitszentrum beansprucht wird. Das ist auch eine Forderung des Motorrad-Weltverbandes und des Grand-Prix-Vermarkters.

Voraussetzung ist, dass der Vertrag über 2016 hinaus verlängert wird. Wie ist der Stand?

Es gibt Gespräche zwischen dem ADAC und dem Vermarkter Dorna. Unterschrieben ist noch nichts. Wir hoffen, dass wir am Wochenende gute Argumente liefern können.

Stefan Geyler

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