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SC-Volleyballerinnen: Mit Jetlag ins nächste Heimspiel

Volleyball SC-Volleyballerinnen: Mit Jetlag ins nächste Heimspiel

Zeit zum Genießen des Erfolges haben die DSC-Volleyballerinnen derzeit nicht. Nach dem dritten Sieg in der Champions League (3:2 bei Telekom Baku) ging es für den deutschen Meister gestern wieder zurück in die Heimat. Reisestress und Zeitumstellung müssen die Spielerinnen aber schnell wegstecken, denn heute steht das Bundesliga-Heimspiel gegen die Ladies in Black Aachen an.

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Michelle Bartsch (l.) und Laura Dijkema müssen heute die Müdigkeit aus ihren Armen und Beinen schütteln, damit es gegen Aachen mit einem Sieg klappt.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Zeit zum Genießen des Erfolges haben die DSC-Volleyballerinnen derzeit nicht. Nach dem dritten Sieg in der Champions League (3:2 bei Telekom Baku) ging es für den deutschen Meister gestern wieder zurück in die Heimat. Rund 14 Stunden Reisestress und die Zeitumstellung von drei Stunden müssen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl aber schnell wegstecken, denn bereits heute steht das Bundesliga-Heimspiel (17.30 Uhr) gegen die Ladies in Black Aachen auf dem Programm. Ein absolutes Härteprogramm.

Schon beim Zwischenstopp auf dem Flughafen Istanbul versuchten die Spielerinnen, die müden Muskeln ein wenig zu lockern. "Auf eine Trainingseinheit gleich nach der Rückkehr verzichten wir aber. Die Mädels bekommen noch ein paar kleine Hausaufgaben, ansonsten ist es wichtig, dass sie zeitig ins Bett gehen und sich ausruhen können. Denn mehr noch als die körperliche Fitness wird es gegen Aachen entscheidend sein, wie der Kopf mitspielt", weiß der DSC-Coach. "Natürlich sind alle ziemlich platt. Zum einen hat das Fünf-Satz-Spiel viele Körner gekostet, zum anderen schlaucht so eine Reise ungemein", so Waibl.

Da ist es sogar ein wenig Glück, dass die DSC-Damen erst vor eineinhalb Wochen im Pokal-Halbfinale auf die Ladies in Black trafen. "Das sehe ich als Vorteil, denn so ist noch vieles im Gedächtnis. Denn Zeit, um intensive Video-Studien zu betreiben, haben wir diesmal nicht", erläutert der Trainer, der selbst aber die Rückreise nutzte, um sich noch einmal mit dem Material zu beschäftigen. So kann er seinen Schützlingen im heutigen Spiel das richtige taktische Konzept mit auf den Weg geben. "Wir müssen es einfach schaffen, die Reisestrapazen wegzudrücken und uns durch dieses Spiel zu kämpfen. Dafür werden wir die gesamte Mannschaft brauchen. Nur gemeinsam können wir diese Aufgabe lösen", ist der 47-Jährige überzeugt.

Im Pokal hatte der deutsche Meister das Team aus Aachen mit 3:1 bezwungen. "Sie verfügen über mehrere gute Angreiferinnen, deshalb müssen wir möglichst viel Druck mit unseren Aufgaben ausüben und vor allem brauchen wir eine gute Block-Feldabwehr, was natürlich mit müden Beinen besonders schwierig zu meistern ist", glaubt Waibl.

Trotz der schwierigen Umstände lässt der Meistertrainer aber keinen Zweifel am Ziel für heute Abend aufkommen: "Wir wollen auf jeden Fall gewinnen, denn wir brauchen die Punkte für eine gute Ausgangsbasis in den Play-offs." Derzeit liegt der DSC hinter Schwerin auf Platz zwei. Aachen rutschte nach starkem Saisonbeginn zuletzt auf Rang sieben ab. Nach der bitteren 1:3-Heimniederlage gegen Hamburg wollen sich die Ladies in Black in Dresden rehabilitieren. Deshalb ist ein "heißer Tanz" auf dem Parkett zu erwarten.

Astrid Hofmann

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